Falt-Elektroauto Armadillo-T

Faltauto Armadillo-T

— 23.08.2013

Praktisches Gürteltier

Forscher in Südkorea haben das Faltauto Armadillo-T entwickelt. Das Versuchsfahrzeug schrumpft nach Gebrauch um die Hälfte.

Sieht so die Mobilität der Zukunft aus? Ja, wenn es nach Forschern am Korea Advanced Institute of Science and Technology (KAIST) in Daejeon (Südkorea) geht. Die Tüftler haben ein Stadtauto Armadillo-T (übersetzt: Gürteltier) entwickelt, dass zwei Personen auf 3,20 Metern Länge Platz bietet und sich nach Gebrauch auf 1,65 Meter Länge zusammenfalten lässt. Auf Knopfdruck schrumpft das Elektroauto und hat so bei der Parkplatzsuche die besten Karten. Der Faltvorgang wird mit dem Smartphone gestartet, dann klappt das Hinterteil nach oben. Auf vier kleinen Rollen lässt sich das Gürteltier anschließend in eine Parklücke schieben.

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Blickfang: Auf dem Campus des Korea Advanced Institute of Science and Technology (KAIST) sorgt der Armadillo-T für Aufsehen.

Doch der Armadillo-T ist nicht nur superkompakt, sondern auch ausgesprochen sauber: Den Antrieb übernehmen vier Radnabenmotoren, die aus einer 13,6 kWh starken Lithium-Ionen-Batterie gespeist werden. Laut KAIST-Professor In-Soo Suh beträgt die Reichweite des 450 Kilogramm leichten Fahrzeugs rund 100 Kilometer. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 60 km/h. In nur zehn Minuten sollen sich die Akkus wieder aufladen lassen. Ob das Gürteltier es in die freie Wildbahn schafft oder in Gefangenschaft in der Universität bleibt, ist offen.

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