Fast & Furious 7: Showdown in L.A.

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Fast & Furious 7: Heftige Auto-Action

— 31.03.2015

Showdown in L.A.

Seit 1. April 2015 läuft der neueste Film der "The Fast and the Furious"-Reihe in Deutschlands Kinos. Paul Walker hat in Teil 7 seinen letzten Auftritt.

Der siebte Teil von "The Fast and the Furious" kommt am 1. April 2015 in die deutschen Kinos. Vorab durfte AUTO BILD schon einmal Mäuschen spielen: Mit Szenen in London, Tokio, Abu Dhabi, dem Kaukasus und einem Showdown in Los Angeles geht es einmal um die Welt. Der 137 Minuten lange Blockbuster bietet dabei alles, was das Herz des Action-Fans begehrt: bleihaltige Schießereien, riesige Explosionen, zotige Einzeiler, schnelle Autos und taffe Filmhelden. Unrealistische Mega-Stunts und perfekt choreografierte Kampfszenen im Wechsel zwischen rasend schnellen Schnitten und geschickt eingesetzter Zeitlupe stehen ebenfalls ganz oben auf dem Menü. Ein paar Beispiele: In Abu Dhabi fliegt Dominic Toretto (Vin Diesel) in einem extrem seltenen Supersportwagen (Lykan HyperSport) von einem Turm der Etihad Towers zum nächsten. Wie bitte? Hier gibt's das Video:
Agent Luke Hobbs (Dwayne "The Rock" Johnson) kracht mit einem gestohlenen Krankenwagen von einer Brücke aus in eine schwer bewaffnete Drohne, schaltet sie so aus und schnappt sich aus den noch rauchenden Trümmern ein voll funktionsfähiges Gatling-Maschinengewehr. Bei dem Versuch, Toretto zu töten, zerlegt Terroristenboss Jakande (Djimon Hounsou) ein halbes Parkhaus mit den Raketen seines Kampfhubschraubers, ohne den Anführer der Rennfahrer-Gang ernsthaft in Schwierigkeiten zu bringen. Toretto springt mit seinem Auto über Trümmer, streift den Hubschrauber seitlich und hängt dabei eine Tasche mit Handgranaten an den Heli, die später in die Luft fliegt. Schon recht unrealistisch, denken Sie? Den komplett verrückten Auto-Fallschirmsprung, um eine gefangene Hackerin (Nathalie Emmanuel) zu befreien, können Sie im "Extended First Look"-Video sehen.
Auch der am 30. November 2013 bei einem Autounfall verstorbene Paul Walker spielt in dem Film mit. Nach seinem Tod musste das Ende des Films umgeschrieben werden, für noch nicht gefilmte Szenen standen seine beiden jüngeren Brüder als Doubles vor der Kamera. Das Ende von "Furious 7" ist in drei Epilogen sehr bedeutungsschwanger. Zunächst wird Bösewicht Deckard Shaw (Jason Statham) von Hobbs hinter Schloß und Riegel gebracht. Dann spielen Brian O'Conner (Walker) und seine Familie an einem Strand, während die anderen Protagonisten aus der Entfernung zusehen und Sätze wie "Er ist jetzt da, wo er hingehört. Zu Hause." sagen. Toretto steht schließlich auf und geht, ohne sich zu verabschieden. Nach dem Schnitt steht er im wieder reparierten 900-PS-Dodge seines Vaters an einer Kreuzung, als O'Conner plötzlich in einem weißen Toyota Supra neben ihm hält. Das zitiert den ersten Film der Reihe, in dem die zwei Hauptdarsteller ein Dragrace mit ähnlichen Autos fahren. Doch diesmal fahren sie, während ein innerer Monolog Torettos zu hören ist, nur nebeneinander her. Die Hubschrauberkamera zieht hoch, die Autos werden kleiner, eine Gabelung kommt in Sicht. Mit dem Ende des Lobgesangs auf O'Conner, der im übertragenen Sinne auch Paul Walker gilt, sieht man den Supra links abbiegen, während der Charger weiter geradeaus fährt.

Fast and Furious-Star Paul Walker verunglückt

Neben den genannten Schauspielern sind natürlich Michelle Rodriguez (als Leticia "Letty" Ortiz) sowie Jordana Brewster (Mia Toretto), Tyrese Gibson (Roman Pearce), der Rapper Ludacris (Tej Parker) und Lucas Black (Sean Boswell, aus "Tokyo Drift") mit dabei. Zudem feiert der thailändische Martial-Arts-Experte Tony Jaa ("Ong-Bak", "Tom-Yum-Goong") in "Furious 7" sein Hollywood-Debüt als Söldnerchef Kiet, der sich einige harte Kämpfe mit O'Conner liefert, aber am Ende ausgetrickst wird und einen Aufzugschacht hinunterstürzt.
Autor:

Jonathan Blum

Fazit

Dieser Film ist am Schluß nichts für harte Kerle: Bei dem vor Symbolismus überladenen Ende keine Träne im Augenwinkel zu haben, ist fast unmöglich.
Die Explosionen, Schießereien, Kampf- und Rennszenen sind handwerklich perfekt. Und wenn Dwayne "The Rock" Johnson mit einer Gatling-Gun in der Hand auf die Frage "Hast du die Kavallerie mitgebracht?" mit "Ich bin die Kavallerie!" antwortet, kommt das mit so viel Voranmeldung, dass man es im Originaltempo mitsprechen kann, ohne den Film zu kennen. Nicht falsch verstehen, ich mag Klischees. Sie machen das Leben einfach. Und auch dieser Film macht sich viele Dinge sehr einfach. Manchmal zu einfach, wenn man zwischen den vielen Explosionen dazu kommt, darüber nachzudenken. Gute Unterhaltung ist "Furious 7" für die richtige Zielgruppe aber auf jeden Fall.
Lieblingsszene: Action-Opa Kurt Russell (als geheimnisvoller US-Agent "Mr. Nobody") zitiert seine eigene Filmvergangenheit und geht mit zwei Pistolen und Nachtsicht-Sonnenbrille in den Kampf.

Fotos: Universal, Universal Pictures / dpa

Stichworte:

Paul Walker

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