Tod von Paul Walker

Fast&Furious: Tod von Paul Walker

— 26.10.2017

Walkers Tochter einigt sich mit Porsche

Paul Walkers Tochter Meadow hat sich nach vier Jahren Rechtsstreit mit Porsche außergerichtlich geeinigt. Wie viel Geld sie bekommt, ist nicht bekannt.

Paul Walkers einzige Tochter Meadow hat sich außergerichtlich mit Porsche geeinigt. Vier Jahre nach dem tödlichen Unfall des Schauspielers ist der Rechtsstreit vom Tisch. Laut dem amerikanischen News-Portal E-News hat die 18-Jährige ihre Klage zurückgezogen. Sie warf Porsche vor, dass der Hersteller über "Instabilität und Steuerungsprobleme" beim Carrera GT Bescheid wusste und damit potenzielle Unfälle in Kauf genommen habe. Darüber hinaus behauptete sie, dass ihr Vater nach dem Unfall noch lebte, in dem Wrack aber verbrannte, weil er sich nicht befreien konnte. Auf Bild-Anfrage bestätigt Porsche die außergerichtliche Einigung, äußerte sich jedoch nicht zur Höhe der Einigungssumme.

"Unfälle sind gut für die Besitzer"

Das amerikanische Boulevard-Portal TMZ berichtete im Februar 2017 über interne Mails von Porsche, in denen es um Unfälle mit dem Carrera GT ging. Laut "TMZ" hätten Porsche-Mitarbeiter bereits im Jahr 2006 in internen Mails über eine Unfallserie des Carrera GT diskutiert. In einer der E-Mails soll sich ein Mitarbeiter über die Menge von 200 verunglückten Carrera GT sogar positiv geäußert haben: Es seien "gute Neuigkeiten für die Besitzer", schließlich würden die restlichen Exemplare jetzt rar. Ein anderer Porsche-Mitarbeiter habe laut "TMZ" von einem mulmigen Gefühl berichtet, wenn er in den Wagen gestiegen sei, da bereits so viele Exemplare verunglückt waren.
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Von 2004 bis 2006 lieferte Porsche weltweit 1280 Exemplare des Carrera GT aus. Bereits im Oktober 2015 hatte Porsche jede Schuld an den Todesfällen von Paul Walker und Roger Rodas, der im selben Auto verunglückte, von sich gewiesen. Bei einer ähnlichen, von Rodas Witwe Kristine angestrebten Klage wurde jedoch von einem US-Bezirksgericht bereits zu Gunsten von Porsche geurteilt.

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Dritter Todestag von Paul Walker

Auch Jahre nach seinem Unfalltod ist Paul Walker unvergessen. "Ich vermisse dich", schreiben manche seiner Fans auf Twitter unter dem Hashtag #RIPPaulWalker. Fast im Minutentakt werden an seinem Todestag neue Tweets gepostet, auf Englisch, Spanisch, Portugiesisch, Italienisch, sogar Japanisch und Arabisch. "Ich kann nicht glauben, dass es schon drei Jahre sind", stellen manche Fans fassungslos fest. Die Trauer um den Fast&Furious-Star ist offenbar immer noch groß. Der Hollywood-Star war trotzdem noch im Kinofilm "Fast & Furious 7" zu sehen, der damals gedreht wurde: Er wurde in einigen Szenen von seinen Brüdern gedoubled. 

Walkers Erben bekommen Autos zurück

Nicht nur die Trauer, auch die Schlammschlacht um sein Erbe und der Streit um die Schuldfrage am Unfall dauerten bzw. dauern nach wie vor an. So bekamen Paul Walkers Erben mehr als 30 Autos aus seiner Sammlung zurück. Diese waren nur wenige Stunden nach dem tödlichen Unfall des Schauspielers 2013 weggeschafft worden. Haupttäter soll ein Mitarbeiter der Firma gewesen sein, die die Autos für den Fast-&-Furious-Stars eingelagert hatte. Das berichten amerikanische Medien.

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Der Mann soll einige der Autos verkauft und den Rest versteckt haben. Die verbliebenen Wagen musste er zurückgeben. Für die bereits verkauften Autos fordern die Erben Schadenersatz. Unter den verschwundenen Autos sind mehrere Porsche GT3 RS, BMW M3-Modelle aus den 90ern, eine Toyota Supra und ein Nissan 370Z. Aus derselben Halle sollen auch 17 Autos von Roger Rodas verschwunden sein, der zusammen mit Walker tödlich verunglückt war. Seine Erben vermissen unter anderen einen Ford Mustang von 1969 und einen Audi R8. Auch sie sollen die verbliebenen Autos zurückerhalten. 2012 konnte US-Moderator Matt Farah einen Blick in die Sammlung werfen:

Walker-Tochter bekommt Millionen

Medienberichten zufolge trägt Roger Rodas, der Fahrer der Todesfahrt, eine Teilschuld an Walkers Tod. TMZ.com meldete, dass Walkers 16-jährige Tochter Meadow aus seinem Nachlass 10,1 Millionen Dollar erhalte. Nach mehreren Untersuchungen hatten die Behörden 2014 befunden, der Wagen sei mit etwa 100 statt der vorgeschriebenen 45 Meilen (umgerechnet 161 statt 72 km/h) unterwegs gewesen – viel zu schnell. An dem Auto habe es keine Konstruktionsfehler gegeben. Rodas sei laut Porsche selbst für den Unfall verantwortlich gewesen.

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