Tod von Paul Walker: Erben erhalten 30 Autos

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Fast&Furious: Todestag von Paul Walker

— 30.11.2016

"Wir werden dich nie vergessen"

Am 30. November 2013 starb Paul Walker bei einem Autounfall. Doch auch drei Jahre nach dem tragischen Ereignis ist er unvergessen, wie Fans auf Twitter schreiben.

Auch drei Jahre nach seinem Unfalltod ist Paul Walker unvergessen. "Ich vermisse dich", schreiben manche seiner Fans auf Twitter unter dem Hashtag #RIPPaulWalker. Fast im Minutentakt werden an seinem Todestag neue Tweets gepostet, auf englisch, spanisch, portugiesisch, italienisch, sogar japanisch und arabisch. "Ich kann nicht glauben, dass es schon drei Jahre sind", stellen manche Fans fassungslos fest. Die Trauer um den Fast&Furious-Star ist offenbar immer noch groß.

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Paul Walker starb am 30. November 2013 mit 40 Jahren in Kalifornien als Beifahrer, als das Auto wegen stark überhöhter Geschwindigkeit ins Schleudern geriet und gegen einen Baum raste. Das Unfallauto war ein roter Porsche Carrera GT, am Steuer saß ein Freund Walkers, der 38-jährige professionelle Rennfahrer Roger Rodas. Beide Insassen starben damals noch am Unfallort. Der Hollywood-Star war trotzdem noch im Kinofilm "Fast & Furious 7" zu sehen, der damals gedreht wurde: Er wurde in einigen Szenen von seinen Brüdern gedoubled. 
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Walkers Erben bekommen Autos zurück

Nicht nur die Trauer, auch die Schlammschlacht um sein Erbe und der Streit um die Schuldfrage am Unfall dauerten bzw. dauern nach wie vor an. Paul Walkers Erben bekommen über 30 Autos aus seiner Sammlung zurück. Diese waren nur wenige Stunden nach dem tödlichen Unfall des Schauspielers 2013 weggeschafft worden. Haupttäter soll ein Mitarbeiter der Firma gewesen sein, die die Autos für den Fast-&-Furious-Stars eingelagert hatte. Das berichten amerikanische Medien.
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Teile von Walkers Sammlung verkauft

Der Mann soll einige der Autos verkauft und den Rest versteckt haben. Die verbliebenen Wagen muss er jetzt zurückgeben. Für die bereits verkauften Autos fordern die Erben Schadenersatz. Unter den verschwundenen Autos sind mehrere Porsche GT3 RS, BMW M3-Modelle aus den 90ern, eine Toyota Supra und ein Nissan 370Z. Aus derselben Halle sollen auch 17 Autos von Roger Rodas verschwunden sein, der zusammen mit Walker tödlich verunglückt war. Rodas saß bei dem Unfall am Steuer des Porsche Carrera GT. Seine Erben vermissen unter anderen einen Ford Mustang von 1969 und einen Audi R8. Auch sie sollen die verbliebenen Autos zurück erhalten. 2012 konnte US-Moderator Matt Farah einen Blick in die Sammlung werfen:

Walker-Tochter bekommt Millionen

Medienberichten zufolge trägt Rodas, der Fahrer der Todesfahrt, eine Teilschuld an Walkers Tod. TMZ.com meldete im April, dass Walkers 16-jährige Tochter Meadow aus seinem Nachlass 10,1 Millionen Dollar erhält. Nach mehreren Untersuchungen hatten die Behörden 2014 befunden, der Wagen sei mit etwa 100 statt der vorgeschriebenen 45 Meilen (umgerechnet 161 statt 72 km/h) unterwegs gewesen – viel zu schnell. An dem Auto habe es keine Konstruktionsfehler gegeben. Rodas sei laut Porsche selbst für den Unfall verantwortlich gewesen.

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Klage gegen Porsche abgewiesen

Der Autohersteller Porsche kann dagegen nicht für die Todesfahrt verantwortlich gemacht werden. Das entschied ein US-Bundesrichter Anfang April. Ihm zufolge gab es keine "aussagekräftigen Beweise", die Porsche belasteten. Die Witwe Rodas', Kristine, hatte Porsche vorgeworfen, der Carrera GT habe Sicherheitsmängel gehabt. Der Tank hätte bei dem Seitenaufprall nicht aufreißen dürfen. Auch sollen die Sicherheitsgurte mangelhaft gewesen sein. In Walkers Familie waren Vater und Tochter davon überzeugt, dass eine bessere Sicherheitsausstattung des Carrera GT Paul Walkers Leben hätte retten können.

Porsche weist alle Vorwürfe zurück

Bereits im Oktober 2015 hatte Porsche jede Schuld an den Todesfällen von Walker und Rodas von sich gewiesen. "Wir vertrauen den Berichten der zuständigen Ermittler, die deutlich besagen, dass der tragische Unfall auf rücksichtslose Fahrweise und überhöhte Geschwindigkeit zurückzuführen ist", so ein Porsche-Sprecher damals. Nichtsdestotrotz hatte sich auch Porsche über den Tod der beiden Fahrzeuginsassen bestürzt gezeigt.

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