Feinstaub
— 07.04.2008Umweltzonen gekippt!
Der Pott denkt um: Das Ruhrgebiet wird doch keine Riesen-Umweltzone. Auch anderswo kommen Politiker ins Grübeln. Die Stadt Frankfurt wurde jetzt vom hessischen Umweltministerium gestoppt.
Verkehrsexperte Werner Kühlkamp sagt: "Lkw-Führungskonzepte, intelligente Ampelschaltungen, die Nassreinigung von Straßen – das alles erweist sich als Erfolg versprechend." Als dann auch noch die FDP im Landtag warnte, eine flächendeckende Umweltzone würde das Ruhrgebiet "fälschlich als größtes luftverpestetes Gebiet Europas" bekannt machen, trafen sich die NRW-Minister Uhlenberg (Umwelt), Thoben (Wirtschaft) und Wittke (Verkehr) zum Krisengipfel – und kippten das XXL-Projekt. Statt einer flächendeckenden Umweltzone soll es jetzt nur noch einzelne kleine Sperrgebiete auf insgesamt 250 Quadratkilometern geben, für das Handwerk sind Ausnahmeregelungen geplant. Auch anderswo scheinen die Politiker ins Grübeln zu kommen: Die Stadt Frankfurt, die gern zum 1. Juli 2008 eine Umweltzone einrichten würde, wurde jetzt vom hessischen Umweltministerium gestoppt: Eine solche Maßnahme dürfe nur mit der gebotenen Sorgfalt und unter Berücksichtigung aller Interessen erfolgen.

































