2 	Streufahrzeug im Einsatz

Feinstaubbelastung

— 14.10.2013

Gesetz erlaubt Rechentricks

Bei der Beurteilung von Feinstaubbelastung sind Rechentricks erlaubt – zum Beispiel bei Tagen mit Schnee und Eis oder bei Wüstensand in der Luft.

Im vergangenen Jahr 2012 lag in sieben der insgesamt 80 Feinstaub-Kontrollgebiete in Deutschland die Belastung an mehr als den gesetzlich zulässigen 35 Tagen über dem Grenzwert. Das geht aus dem aktu­ellen Luftqualitätsbericht des Umwelt­bundesamts (UBA) hervor. Im Jahr 2011 waren es noch 16.

Umweltzonen: Kaum Kontrollen

Einige Überschreitungs­tage allerdings tauchen in dieser Statistik gar nicht auf: Wurde am gleichen Tag Salz oder Sand gestreut, muss eine Überschrei­tung zwar gemeldet, aber nicht zu den zu­lässigen 35 Überschreitungstagen hinzu­gezählt werden. Gleiches gilt für Tage, an denen nachweislich Wüstensand in der Luft war. Grund: Die Statistik soll nur durch Menschen verursachte Feinstaubquellen berücksichtigen.

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