Ferrari 488 Spider: Preis der Sonderausstattung

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Ferrari 488 Spider: Preis der Sonderausstattung

— 21.11.2016

Extras machen Ferrari ein Drittel teurer

Einige Kreuze auf der Extra-Liste lassen den Preis eines Ferrari 488 Spider nach oben schießen. Diese Extras machen den Renner um ein Drittel teuer!

Video: Ferrari 488 Spider (2016)

Der Frischluft-Ferrari

Die richtigen Extras machen ein ohnehin schon teures Auto leicht zum superteuren Auto. Das erfuhr der Käufer eines Ferrari 488 Spider beim Ankreuzen von Austattungsvarianten, mit denen er den Preis des Italo-Renners um ein gutes Drittel nach oben trieb. So hätte der Ferrari des Youtubers Rob Ferretti in der Basisversion umgerechnet gut 265.000 Euro gekostet. Unterm Strich legte er aber mehr als 382.000 Dollar (361.000 Euro) hin, also 36 Prozent mehr. Wie konnte das passieren?

Zwei Kameras für 9400 Euro

Der Aufpreis floss komplett in Extras. Zum Beispiel in die Carbon-Intarsien und die LED-Anzeigen im Lenkrad. Umgerechnet rund 7000 Euro legte Ferretti allein dafür hin. Ähnlich teuer: die Verzierungen aus Carbon außen am Auto für 7256 Euro und im restlichen Armaturenbrett für 6250 Euro. Das Lift-System für die Vorderachse schlug mit rund 4600 Euro zu Buche. Die Daytona-Sitze kosteten 3752 und die Vorbereitung für die Auslieferung 3475 Euro. Preislich das Highlight der Zubehörliste dürfte aber die Telemetrie sein. Das laut Ferretti aus zwei Kameras und zwei USB-Schnittstellen bestehende System erhöhte die Rechnung um 9373 Euro.

Auch kleine Extras gehen ins Geld

Die mit Leder bespannte Rückwand der Kabine ist schön, sagt Rob Ferretti. Aber ganz bestimmt kein Schnäppchen.

Und das ist noch nicht alles. Die Fußleisten kosteten Ferretti 1774 Euro, die in die Kopfstützen gestickten Pferde 1173, die mit Leder bespannte Rückwand des Cockpits 1400 und die gelb lackierten Bremssättel ebenfalls 1400 Euro. Weitere 40.000 Euro an Extras hat der Händler nicht einzeln aufgeführt, weil sie nicht auf die dem Auto beigefügte Karte passten. Und selbst da ist noch nicht Schluss. Denn Rob Ferretti hat "nur" Kreuze auf der Zubehörliste gemacht und keine darüber hinaus gehenden Sonderwünsche geäußert. Die erfüllt Ferrari gegen ein entsprechendes Entgelt ebenfalls.

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50.000 Euro für Veyron-Räder

Rund 24.000 Euro plus Steuern kostet ein Satz Reifen für den Bugatti Veyron.

Gewaltig sind, so berichten Insider, auch die Kosten eines anderen exklusiven Sportlers, des Bugatti Veyron. Die Anschaffung liegt im Millionenbereich, aber auch die Betriebskosten haben es in sich. Es beginnt bei den Reifen. Ein Satz schlägt mit knapp 24.000 Euro plus Steuern zu Buche. Je nach Fahrweise halten die eigens für den rund 1,9 Tonnen schweren Veyron entwickelten Schlappen mal 3500 und mal 15.000 Kilometer oder mehr. Bugatti geht kein Risiko ein und empfiehlt den Wechsel alle 5000 Kilometer oder nach einer Fahrt mit Topspeed. Außerdem halten die Franzosen ihre Kunden dazu an, die Felgen regelmäßig zu tauschen. Entscheidet sich der Eigner dazu, muss er 50.000 Euro für neue Räder berappen. Für die Inspektion berechnet der Händler alle zwei Jahre 12.500 Euro.

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Die Steuer beinahe schon günstig

Der gewaltige Sechzehnzylinder hat einen ordentlichen Zug drauf, wenn der Veyron getreten wird.

Für kleines Geld zu versichern ist so ein Bolide auch nicht. Laut Allianz kann die Police bei mehreren Millionen Fahrzeugwert und ungünstigen Vorraussetzungen des Eigners schon mal bis zu 30.000 Euro kosten. In den Tank passen 100 Liter Super Plus. Das klingt erstmal nicht so schlimm. Der Veyron verbrennt die 100 Liter bei annähernder Höchstgeschwindigkeit aber in nicht mal 15 Minuten! Für ähnlich viel Geld kann man auch einen Turbinen-Helikopter unterhalten. Geradezu günstig erscheint da die Steuer. 1018 Euro verlangt der Fiskus für ein Jahr.

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