Ferrari 550 LM Limited Edition

Ferrari 550 LM Limited Edition Ferrari 550 LM Limited Edition

Ferrari 550 LM Limited Edition

— 07.10.2004

Ein Ferrari aus England

Auch die Briten können klotzen: Der LM 550 bringtt es auf 535 PS und wiegt gerade mal 1440 Kilogramm.

300 Kilo weniger als das Serienmodell

Liebe Tifosi, nun heißt es tapfer sein: Dieser heiße High-Tech-Ferrari kommt nicht aus Italien, sondern aus Großbritannien. In Zusammenarbeit mit dem Schweizer Rennstall Car Racing baut die englische Firma esmotorsport den Ferrari 550 Le Mans Limited Edition. Der Leichtbau-Renner basiert auf dem Ferrari 550 Maranello, mit dem das Team bei den 24 Stunden von Le Mans 2003 den Sieg in der GTS-Klasse holte.

Das Ziel war es, einen zulassungsfähigen Straßenrennwagen zu konstruieren, der soviel Motorsporttechnik wie möglich besitzt und trotzdem mit einem Rest Alltagstauglichkeit glänzt. Schon auf den ersten Blick scheint dieses Vorhaben mehr als gelungen. Zum einen ist das Auto in den offiziellen Rennfarben "Miami Red" und "High Gloss Black" lackiert, dazu wurde fast die gesamte Karosserie durch Carbon- und Kevlar-Aufbauten ersetzt. Rund 300 Kilogramm weniger Gewicht bringt der Insel-Ferrari dadurch auf die Waage – 1400 statt 1716 Kilogramm.

Vorn sorgt eine Carbon-Frontschürze für Stabilität. Hinten ist ein Heckflügel angeschraubt, der jedem Kleinflugzeug zur Ehre gereichen würde. Zusammen mit einem mächtigen Heckdiffusor erzeugt der 550 Le Mans dadurch gewaltigen Abtrieb. Die 19-Zoll-"Le-Mans"-Räder von O.Z. bieten Platz für eine AP-Sportbremsanlage mit geschlitzten, innenbelüfteten Scheiben.

Fahrleistungen und Preis

Auch der Innenraum hat nicht viel mit dem Serien-Ferrari gemeinsam. Rennatmosphäre, wohin das Auge blickt. Die elektrisch verstellbaren Sportsitze flogen raus und machten Platz für Schalensitze. Mittelkonsole und Türverkleidungen sind aus Carbon. Das Armaturenbrett ist mit Alcantara überzogen, ebenso das Sportlenkrad mit integrierten Schaltleuchten.

Der 5,5-l-V12 des Basis-Maranello erhält eine Elektronik-Optimierung, Carbon-Luftfilter und eine speziell entwickelte Sportauspuffanlage. Dadurch steigt die Leistung von 485 PS (Serie) auf 535 PS, das maximale Drehmoment von 568 auf 600 Newtonmeter. Die Fahrleistungen verbessern sich entsprechend – vor allem wegen des günstigeren Leistungsgewichts: Null bis 100 km/h schafft der Renner laut Hersteller in 3,9 Sekunden (Serie 4,2), die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 330 km/h (Serie: 320).

Knapp 130.000 Euro kostet der Umbau, der Fahrzeug-Komplettpreis liegt bei rund 250.000 Euro. Lediglich 25 Exemplare werden produziert – einige davon als Linkslenker. Hoffentlich landen die nicht ausschließlich in Sammlungen ...

Kontakt: www.esmotorsport.com, Tel. 0044/17 53/ 64 80 64

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