Ferrari 599XX in Genf 2009

Ferrari 599XX Ferrari 599XX

Ferrari 599XX in Genf 2009

— 03.03.2009

Fit für die Rennstrecke

Ferrari enthüllt in Genf eine Weltneuheit. Der 599XX ist eine rassige Rennversion des Fiorano. Satte 700 PS brennt der Italiener in den Asphalt. Der "normale" 599 bekommt ein extrascharfes Handlingpaket verpasst.

Die Früchte der Formel-1-Siege können Ferrari-Fans jetzt selber ernten. Vorausgesetzt, sie bringen das nötige Kleingeld nach Maranello und greifen beim neuen 599XX zu, der auf dem Genfer Salon 2009 seine Weltpremiere feiert. Das rote Geschoss basiert auf dem 620 PS starken F599 GTB Fiorano, bringt aber zusätzliche 80 PS auf die Straße. Der Sechsliter-V12 unter der Haube wütet mit bis zu 9000 Touren, eine neue Getriebe-Software ermöglicht Gangwechsel in 60 Millisekunden. Schneller geht's kaum. Versuchen Sie doch mal, in einer Sekunde 16 Mal die Kupplung zu treten und den Schalthebel rumzureißen. Auch das Fahrwerk des 599XX ist ganz auf Höchstleistung ausgelegt, spezielle elektronische und mechanische Dämpfersysteme lassen den Ferrari eins mit dem Asphalt werden. Auf öffentlichen Straßen werden wir diese Spaßmaschine leider nicht zu sehen bekommen, der F599XX ist eine exklusiv für die Rennstrecke produzierte Version. Geplant ist eine Kleinserie, über den Preis und Verkaufsstart verraten die Roten aber noch nichts.

Hier geht es zur Sonderseite über den Genfer Salon

Ein echter Brüller: Die vierflutige Abgasanlage im 599 GTB kreischt jetzt noch lauter.

Für den heißen Ritt auf kurvigen Landstraßen eignet sich dagegen die zivile Variante des 599 GTB Fiorano, die in Genf mit einem neuen Handlingpaket vorgestellt wird. Das Tuningprogramm HGTE ("Handling Gran Turismo Evoluzione") macht den Supersportler fit für die Rennstrecke. Enthalten sind neue Federn und eine noch härtere Dämpfereinstellung für das "Sport"-Programm, wenn am Lenkrad das "Manettino"-Knöpchen für die Sporteinstellung gewählt wird. Außerdem haben die Ferrari-Ingenieure den 599 tiefer gelegt und die Schaltzeiten verkürzt. Besonders angenehm für den Hintermann: Der Auspuff wurde überarbeitet und brüllt seinen markerschütternden V12-Sound jetzt noch inbrünstiger. Klar, dass auch die Optik nicht zu kurz kommt: 20-Zöller, verchromte Endrohre und ein Innenraum mit feinem Alcantara und Carbon-Schalen machen diesen rassigen Italiener zum exklusiven Augenschmaus.

Autor: Jan Kretzmann

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