Ferrari Dino 246 GT

Ferrari Einstiegs-Modell mit V6: 2019

— 10.04.2015

Pläne für Basis-Ferrari

Ferrari soll ein neues Basismodell planen. Mit V6-Biturbo jagt der Dino-Nachfolger ab 2019 Mercedes AMG GT, Porsche Turbo und McLaren 570 S.

Das amerikanische Magazin MOTO TREND berichtet auf seiner Website über Ferraris Pläne eines neuen Einstiegsmodells. Der Sportwagen soll ab 2019 auf den Markt kommen und rund 180.000 Dollar kosten – umgerechnet etwas weniger als 170.000 Euro (Stand 9. April 2015).

Der Nachfolger des Ferrari 458 lässt mit seinem 670 PS starken V8-Biturbo Raum für ein neues Basismodell.

Der günstigste Ferrari ist derzeit das Cabrio California T, das etwa 185.000 Euro kostet. Die Preise des neuen 488 GTB sind dagegen noch nicht bekannt, werden aber voraussichtlich deutlich jenseits der 200.000-Euro-Marke liegen. Wirtschaftlich nachvollziehbar wäre die Entscheidung zum Bau eines solchen Autos auf jeden Fall. Der auf 670 PS erstarkte 458-Nachfolger 488 GTB lässt leistungstechnisch Platz für ein schwächeres Modell. Zudem wächst die Nachfrage in diesem Segment – und auch das Angebot: McLaren bietet mit dem 570 S künftig einen Konkurrenten für Mercedes AMG GT S (seit Frühjahr 2015) und Porsche Turbo (Facelift zur IAA 2015).

McLaren 570S (NYIAS 2015): Vorstellung und Preis

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Letzter Serien-Ferrari mit V6 vor über 40 Jahren

Ferraris aktuelle Erfahrungen mit Sechszylindern: Der 3,0 Liter große V6-Biturbo im Maserati Quattroporte S stammt aus Maranello.

Als Antrieb für das neue Modell unterhalb des 488 GTB soll ein V6-Zylinder dienen. Damit wäre der Neue ein legitimer Nachfolger des Dino, der ebenfalls mit einem 2,0 beziehungsweise 2,4 Liter großen V6 ausgerüstet war (bis 1974). Der Dino-Nachfolger soll allerdings von zwei Turbos aufgeladen werden und dürfte zwischen 500 und 600 PS leisten. Obwohl Ferrari in seinen Straßenmodellen seit Jahrzehnten keine V6-Motoren mehr verbaut, ist die Motorgattung der Marke nicht fremd geworden. Für die Modelle Ghibli und Quattroporte der Tochter Maserati entwickelte Ferrari zuletzt Sechszylinder in V-Form mit Turboaufladung. Auch für die Neuaufstellung der Marke Alfa Romeo soll Ferrari künftig V6-Motoren beisteuern, die von den hauseigenen V8-Motoren abgeleitet sind.

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