Ferrari enthüllt neues Formel-1-Auto

Ferrari enthüllt neues Formel-1-Auto Ferrari enthüllt neues Formel-1-Auto

Ferrari enthüllt neues Formel-1-Auto

— 07.02.2003

Schumis neue Liebe

Das Geheimnis ist gelüftet: Michael Schumachers neuer Dienstwagen "F2003-GA" hat 890 PS – und startet erst im vierten Rennen.

Michael Schumacher und sein neuer F1-Renner – es war Liebe auf den ersten Blick. "Als ich das Auto gesehen habe, ist mir das Herz aufgegangen. Es ist ein schneller Wagen und er sieht gut aus. Ich liebe dieses Auto", sagte der fünfmalige Formel-1-Weltmeister bei der Präsentation seines neuen Dienstwagens.

Den neuen roten Renner, der deutlich windschnittiger aussieht als das Weltmeister-Auto des vergangenen Jahres, hat der italienische Traditionsrennstall auf den Namen "F2003-GA" getauft. Das Kürzel "GA" erinnert an am 24. Januar gestorbenen Fiat-Ehrenpräsidenten Giovanni Agnelli. "Ohne ihn wäre der Erfolg nicht möglich gewesen", erinnerte Ferrari-Chef Luca di Montezemolo an den großen Mann, der 81 Jahre alt wurde und Schumachers Mentor gewesen war. "Ich bin stolz, ihn gekannt zu haben. Er stand uns in schwierigen Momenten immer bei und hat den Druck von uns genommen", sagte Schumacher.

Als das Ferrari-Piloten-Quartett mit Schumacher und dem Brasilianer Rubens Barrichello an der Spitze den neuen Wagen auf der Drehbühne ins Licht der Öffentlichkeit rückte, kam unter dem roten Ferrari-Tuch ein stark veränderter Formel-1-Bolide hervor. "Wir fangen diese Saison an, als ob wir noch nie etwas gewonnen hätten. Dieses Auto verkörpert unsere Bereitschaft zum Risiko und unsere Entschlossenheit", begründete Montezemolo die Veränderungen.

Das Heck des Boliden ist etwas schmaler gehalten als beim Vorgänger, die Nase liegt etwas höher. Vor den Hinterreifen wurden kleine Heckflügel mit geschwungenen Luftleitblechen montiert. Der neue V10-Motor ist flacher und leichter. Er soll weniger als 90 Kilogramm wiegen und rund 890 PS leisten. Auch das Getriebe ist kleiner und damit etwas leichter. Die ersten Testrunden sollen in der nächsten Woche in Fiorano gefahren werden. Der neue Ferrari wird allerdings erst beim vierten Saison-Rennen am 20. April 2003 in Imola eingesetzt werden. "Wir bringen das neue Auto, wenn es nötig ist", kündigte Teamchef Jean Todt an. Schon im Vorjahr war Ferrari mit dieser Maßnahme gut gefahren, Schumacher gewann das Auftakt-Rennen in Australien im "Altwagen".

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