Ferrari FXX

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Ferrari FXX

— 16.06.2005

Der Über-Enzo

Ferrari baut ein Enzo-Derivat für satte 1,5 Millionen Euro. Die 20 Exemplare haben jeweils 800 PS, aber keine Straßenzulassung.

Ferrari bringt ein neues Spielzeug für ambitionierte Sportfahrer auf den Markt, die schon immer mal wissen wollten, wie sich die Formel-1-Piloten der Italiener fühlen. Im Kaufpreis des auf 20 Exemplare limitierten Ferrari FXX auf Basis des Enzo sind nicht nur 800 PS aus einem 6,3 Liter großen Zwölfzylinder enthalten, sondern auch mehrere Testfahrten auf internatiolen Rennstrecken. Eine Straßenzulassung ist im Preis von 1,5 Millionen Euro (ohne Steuern) nämlich nicht enthalten.

Bei den nicht näher beschriebenen Testfahrten, die innerhalb der nächsten zwei Jahre stattfinden sollen, bekommen die gut betuchten Renn-Amateure ein Techniker-Team von Ferrari gestellt. Außerdem wird der Umgang mit dem Exoten bereits bei der Auslieferung des FXX Ende 2005 bei einem Fahrertraining auf der Strecke in Fiorano geübt. Das scheint angesichts der Leistung und der weiteren bekannten Features auch dringend geboten. Der FXX dürfte dank Keramikbremsen aus dem Hause Brembo und 19-Zöllern mit Bridgestone-Slicks reichlich Potential für rasend schnelle Rennrunden haben. Das F1-Getriebe, das Schaltzeiten unter zehn Millisekunden erlaubt, ist natürlich auch mit an Bord.

Die gute Versorgung der erlauchten 20 FXX-Kunden hat für Ferrari handfeste Gründe: Man möchte bei den Italienern in Zukunft auch die Erfahrungen nicht-professioneller Testfahrer in die Entwicklung einfließen lassen. Die im Laufe der kommenden zwei Jahre gewonnen Erkenntnisse sollen dann mit den Ergebnissen der beiden F1-Piloten und hauseigener Testfahrer ergänzt und verglichen werden.

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