Ferrari FXX K (2015): Vorstellung

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Ferrari FXX K: Hybrid-Sportler

— 03.12.2014

1050 PS – der extremste Ferrari

Ferrari zeigt das XX-Modell des LaFerrari. Der FXX K genannte Rennstrecken-Hybrid kommt mit E-Motor und hochdrehendem V12 auf 1050 PS! Video!

Eine Straßenzulassung wird der FXX K wohl nicht bekommen – sein Einsatzgebiet ist die Rennstrecke.

Ferrari lüftet das Geheimnis um das XX-Modell des LaFerrari. Der radikale Rennstrecken-Hybrid wird den Namen FXX K tragen, wobei "K" für KERS (Kinetic Energy Recovery System) steht. Das aus der Formel 1 bekannte System wandelt Bremsenergie in elektrischen Strom um. Wie sein wohl schärfster Konkurrent, der McLaren P1 GTR, wird auch der FXX K keine Straßenzulassung erhalten, sondern ausschließlich auf Rennstrecken zum Einsatz kommen. In Rennen wird der FXX K jedoch nicht antreten: Wer den Über-LaFerrari kauft, wird zum Testfahrer und absolviert mit ihm ein zwei Jahre dauerndes Erprobungs- und Entwicklungsprogramm. Darin gleicht der FXX K seinen beiden Vorgängern, dem 599XX und dem FXX. Auf dem Youtube-Kanal "4WheelsofLux" ist nun ein Video vom FXX K aufgetaucht:

Gewaltige Spoiler und Slick-Reifen

Im Innenraum des FXX K herrscht Rennsport-Atmosphäre: Überall glänzt blankes Carbon.

Speziell für die Rennstrecke haben die Entwickler aus Maranello dem extremen Pisten-Ferrari ein radikales Aerodynamik-Paket verpasst. So ähnelt der FXX K seinem straßentauglichen Bruder LaFerrari nur noch in der Grundform. Die Front dominieren eine doppelte Spoiler-Lippe, die rechts und links über den Stoßfänger hinausragt und die kleinen Scheinwerfer-Schlitze, die den Hybrid-Sportler angriffslustig blinzeln lassen. Am Heck prangt an jeder Seite eine Finne mit Spoiler-Leitblech empor. Der riesige Diffusor-Tunnel hilft mit, die Aerodynamik zu verbessern. Für mechanischen Grip sorgen gewaltige Slicks von Pirelli. An der Vorderachse montiert Ferrari 285er, an der Hinterachse sind 345er-Gummiwalzen verbaut. Sensoren überwachen neben der Temperatur und dem Luftdruck der Pneus auch die Quer- und Längsbeschleunigung.

Ferrari LaFerrari: Fahrbericht

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V12 und Elektro-Antrieb leisten zusammen 1050 PS

Als Antrieb dient im FXX K der aus dem LaFerrari entliehene V12 mit 6,3 Litern Hubraum. Neue Nockenwellen und ein geänderter Ventiltrieb (mechanische statt hydraulische Stößel) sowie spezielle Ansaugrohre pushen den hochdrehenden V12 von ursprünglich 800 PS auf 860 PS. In Kombination mit dem ebenfalls leistungsgesteigerten E-Antrieb (190 PS) kommt der FXX K auf eine Systemleistung von 1050 PS. Das maximale Drehmoment liegt bei 900 Newtonmeter. Der Fahrer verwaltet die zusätzliche Elektro-Power per Dreh am "Manettino", einem kleinen Drehregler, der im FXX K vier Leistungsstufen hat: "Qualify" für maximale Leistung für kurze Zeit, "Long Run" für konstante Leistung über einen längeren Zeitraum, "Manual Boost" für maximales Drehmoment per Knopfdruck und "Fast Charge" für das Wiederaufladen der Batterien. Weltpremiere feiert der FXX K auf der Yas Marina-Rennstrecke in Abu Dhabi. Den Preis für den exklusiven Renner nennt Ferrari noch nicht.

Autor: Peter R. Fischer

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