Ferrari gegen Smart
— 10.03.2010Ferrari pocht auf Markenrechte
Ein Smart-Werbespot erzürnt Maranello: Weil ein Ferrari in einem Werbefilmchen auftaucht, bemühen die Italiener die Advokaten. Denn wenn Markenrechte ins Spiel kommen, versteht Ferrari keinen Spaß.
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Smart hat laut einem Sprecher sofort reagiert und den Spot gesperrt. Das aber ist in YouTube-Zeiten nahezu ein Ding der Unmöglichkeit, natürlich grassiert das Video weiter als Kopie im Netz. Ein neue Variante ist bereits in Planung: Dann wird ein Mercedes SLS AMG den Platz des Ferrari Enzo einnehmen – in feurigem Rot. Einen anderen, aber trotzdem humorigen Weg hat Audi gewählt, um seinen R8 zu bewerben. Die Ingolstädter lassen ihren Flitzer durch Maranello rollen, die Bevölkerung reagiert mit Entsetzen. Ein Mann hält seinem Nachwuchs die Augen zu, ein Mechaniker spuckt hasserfüllt auf den Boden, schließlich wird der R8 von einem Motorroller verfolgt und aus der Stadt gejagt. Witzig und von der YouTube-Gemeinde ausgesprochen positiv aufgenommen. Ferrari kann hier keinen Einspruch erheben: Ein Auto der Italiener kommt im Spot nicht vor.
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Man denke nur an die US-Werbekampagnen von BMW und Audi mit dem offenen Schlagabtausch per riesigen Plakatwänden ("Your turn BMW...", "Checkmate!")
Mit dem Geld für ihre Winkeladvokaten hätten sie ruhig auch mal einen Sportler unter 100.000€ im Umfeld von Porsche, BMW und Co bauen können.