Ferrari GTC4Lusso (Genf 2016)

Ferrari GTC4Lusso (Genf 2016): Vorstellung

— 08.02.2016

Ein Ferrari für alle Fälle

Ferrari zeigt in Genf den Nachfolger des FF. Der GTC4Lusso behält den V12-Saugmotor und den Allradantrieb. Neu ist die Hinterradlenkung!

Der FF ist der älteste Ferrari im aktuellen Modell-Portfolio. Jetzt wird der Viersitzer vom GTC4Lusso abgelöst. Das neue Modell wird auf dem Autosalon Genf 2016 (3. bis 13. März) präsentiert. Der GTC4Lusso behält den Allradantrieb des FF und bekommt zusätzlich eine Hinterradlenkung.

Autosalon Genf 2016: Highlights

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Für den Vortrieb sorgt wie gehabt der 6,3-Liter-V12. Der Saugmotor kommt weiterhin ohne Aufladung aus und leistet im GTC4Lusso 690 PS (FF 660 PS) und 697 Nm maximales Drehmoment. Damit beschleunigt der einzige aktuell erhältliche Viersitzer von Ferrari in gerade einmal 3,4 Sekunden auf 100 km/h und zieht bis 335 km/h weiter durch. Das Trockengewicht gibt Ferrari inklusive zahlreicher Leichtbauteile mit 1790 Kilogramm an. Besonderes Highlight für Technikfans ist der überarbeitete Allradantrieb mit elektronischem Differenzial, neuen Dämpfern und – erstmals in einem Ferrari – auch Hinterradlenkung. Der modifizierte Allradantrieb soll sicherstellen, dass die Kunden auch bei schlechten Wetterbedingungen sicher unterwegs sind. Dem Ski-Urlaub steht also auch im GTC4Lusso nichts im Weg.

Neuer Name, neue Optik

Der klassische Zündschlüssel hat bei Ferrari seit dem 488 GTB ausgedient.

Ebenfalls neu ist der Name. Aus FF (Ferrari Four in Bezug auf Sitzplätze und angetriebene Räder) wird GTC4Lusso. Der Name ist einerseits eine Hommage an die klassischen und sündhaftteuren Modelle 330 GTC und 250 GT Berlinetta Lusso und andererseits weiterhin ein Hinweis auf die Anzahl der Sitzplätze. Auch beim Design haben die Klassiker Modell gestanden: Die seitlichen Luftschlitze in den Kotflügeln erinnern nicht zufällig an den 330 GTC. Insgesamt wirkt der GTC4Lusso mit seiner neu modellierten Frontschürze von vorne deutlich aggressiver und erinnert an den F12 tdf. Die Dachlinie des Shooting Brake verläuft minimal flacher und mündet in einem Spoiler. Die Anzahl der Rückleuchten hat Ferrari beim neuen Viersitzer von zwei auf vier verdoppelt. Im Innenraum präsentiert Ferrari das sogenannte Doppelcockpit mit einer zweiten Anzeige für den Beifahrer im GTC4Lusso. Zusätzlich wurde das Infotainment stark überarbeitet und verfügt jetzt über ein 10,25-Zoll-Display. Das Lenkrad des GTC4Lusso ist handlicher und Ferrari sagt, dass die ins Lenkrad integrierten Bedienungen für Scheibenwischer und Blinker nochmals optimiert wurden. Preise für den GTC4Lusso nennt Ferrari noch nicht.

Ferrari GTC4Lusso (Genf 2016)

Autor: Jan Götze

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