Ferrari LaFerrari Spider: (2017) Teaser

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Ferrari LaFerrari Spider (2017): Teaser

— 07.03.2016

LaFerrari oben ohne

Und er kommt doch! Ferrari bringt anscheinend eine offene Version des LaFerrari. Natürlich ist der Spider streng limitiert. Der Preis? Siebenstellig!

2013 hat Ferrari mit dem LaFerrari die sogenannten Big Five (288 GTO, F40, F50, Enzo und LaFerrari) komplettiert. Schon damals wurde über eine Spider-Version des LaFerrari gemunkelt. Jetzt ist in den sozialen Netzwerken eine Einladung der Italiener zur privaten Vorstellung des LaFerrari Spider aufgetaucht.

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Bei Instagram ist ein Foto der Carbon-Box aufgetaucht. Der Schlüssel ist ein Symbol zur privaten Enthüllung des LaFerrari Spider.

©Copyright: @supercar_broker

Der Instagram-Nutzer @supercar_broker hat das Foto einer Carbon-Box gepostet. Mit dieser exklusiven Box lädt Ferrari ausgewählte Kunden zur privaten Präsentation des LaFerrari Spider ein. Die Schachtel ziert die Silhouette eines offenen LaFerrari, in der Box befindet sich ein roter Ferrari-Schlüssel (Rohling). Und wie kommt man an so eine Box? Ganz einfach: Ferrari wählt die potenziellen Käufer aus. Dazu muss man nicht mal einen der Big Five besitzen (alle wären natürlich besser) – eine riesige Autosammlung und eine enge Verbindung zur italienischen Marke reichen aus.

Noch seltener als der LaFerrari

Gerüchten zufolge sollen zwischen 75 und 200 Exemplare des LaFerrari Spider gebaut werden. Das würde bedeuten, dass die offene Version noch mal deutlich seltener sein wird als der "normale" LaFerrari (limitiert auf 499 Stück). Veranschlagter Stückpreis für den LaFerrari Spider: 2,4 Millionen Euro. Das klingt viel, und das ist es auch. Nichtsdestotrotz ist der offene LaFerrari eine gute Wertanlage, wenn man bedenkt, dass "gebrauchte" LaFerrari gerne mal drei Millionen Euro (Neupreis: 1.190.000 Euro) und mehr kosten. 2017 soll der LaFerrari Spider zum 70-jährigen Firmenjubiläum auf den Markt kommen. Denkbar ist aber, dass Ferrari den Hypersportwagen beim alljährlichen Ferrari Cavalcade im Juni 2016 der Öffentlichkeit präsentiert.

Ferrari LaFerrari: Fahrbericht

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Motor und Technik werden übernommen

Wie die Dachkonstruktion des LaFerrari Spider aussehen wird, ist noch nicht bekannt. Denkbar ist ein Stoffdach wie beim 599 SA Aperta oder auch Dachhälften wie beim Lamborghini Aventador Roadster. Technisch bleibt alles beim Alten also beim 6,3-Liter-V12, der bei Bedarf von zwei Elektromotoren unterstützt wird. Das macht eine Systemleistung von 963 PS. Ganze 800 PS leistet das 6,3 Liter große Triebwerk. Für die daraus resultierenden 128 PS Literleistung benötigen andere Hersteller Turbo-Unterstützung. Ferrari arbeitet mit Drehzahl.
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Hybrid-Technik und 963 PS

Das Drehzahl-Limit ist erst bei 9250 Umdrehungen pro Minute erreicht. Zusätzlich ist das Triebwerk mit einem Verhältnis von 13,5:1 extrem hoch verdichtet. Garniert wird der Antrieb von einem 163 PS starken Elektromotor. Ein weiterer E-Motor wird eigens für den Antrieb der Nebenaggregate eingesetzt. Das "Hy-Kers" genannte Hybrid-System basiert auf Know-how aus der Formel 1. Die Technik hält ganz nebenbei auch den Verbrauch im Zaum. Mit 330 Gramm CO2 pro Kilometer emittiert der LaFerrari in etwa soviel wie ein Porsche 911 Turbo, der allerdings nur halb so viel Leistung hat. Die Rekuperation der nur 60 Kilogramm schweren Batterien funktioniert nicht nur beim Bremsen. Zusätzlich werden die Akkus immer dann aufgeladen, wenn der Motor zu viel Power produziert, etwa bei Kurvenfahrten. Der E-Motor ist direkt mit dem Doppelkupplungs-Getriebe verbunden, was neben der effizienten Leistungsweitergabe die Gewichtsverteilung optimiert. Ferrari spricht von einem idealen Wert, der bei 41:59 Prozent zugunsten der Hinterachse liegt.

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Null auf 200 in unter sieben Sekunden

Die Fahrleistungen lassen keinen Zweifel an der perfekten Zusammenarbeit der technischen Komponenten. Der Standardsprint soll weniger als drei Sekunden dauern, 0 bis 200 km/h meistert der LaFerrari in unter sieben Sekunden! Die Liga der Plus-1000-PS-Boliden Bugatti Veyron Grand Sport Vitesse, Koenigsegg Agera R und Hennessey Venom GT muss da passen. Die große Stunde des LaFerrari schlägt allerdings auf dem Rundkurs. Auf der Rennstrecke in Fiorano bleibt er unter 1:20 Minuten, schlägt damit den Enzo um fünf und den F12 Berlinetta um mehr als drei Sekunden. Um diese Zeiten in den Asphalt zu stanzen, greift der LaFerrari tief in die Trick-Kiste. Unter dem Stichwort aktive Aerodynamik ist die variable Einstellung aller Abtrieb erzeugenden Bauteile wie Spoiler, Diffusor und Splitter zusammengefasst. Sie richten sich nach einem Kontrollsystem, das in Echtzeit alle wichtigen Parameter weitergibt. Abtrieb wird nur dann erzeugt, wenn es der Performance hilft. Der Fahrer erlebt das Rennspektakel aus einer extrem tiefen Sitzposition, die eigens auf ihn zugeschnitten ist. Der Sitz ist fest montiert, Pedalerie und Lenkrad lassen sich verschieben. Die Sitzposition ähnelt der eines Einzelsitzers.

Ferrari LaFerrari Spider: (2017) Teaser

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Autoren: , Jan Götze

Fotos: Copyright: @supercar_broker

Stichworte:

Cabrio Supersportwagen

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