Ferrari-Pläne für 2007

Ferrari-Pläne für 2007

— 14.03.2006

Schumi bleibt, Kimi kommt

Ferrari bastelt sich ein gigantisches Dreamteam, will in der Saison 2007 mit Rekord-Weltmeister Schumi und Vize-Meister Räikkönen die Formel 1 dominieren.

Michael Schumacher stellt sich zum Ende seiner einmaligen Formel-1-Karriere der letzten Mega-Herausforderung: Alles spricht dafür, daß Schumi 2007 bei Ferrari neben Kimi Räikkönen (noch bei Mercedes) fährt!

Schumi und Manager Willi Weber haben sich nach den letzten starken Ferrari-Wochen (super Tests, Zweiter in Bahrain) auf die Aufnahme der Vertrags-Gespräche mit Ferrari verständigt. Schumacher, dessen Vertrag Ende dieser Saison abläuft, will nächstes Jahr weiter für die Italiener fahren. Aus den "99,9 Prozent" Ferrari-Lust (O-Ton Schumi im Januar) ist eine 100prozentige Gewißheit geworden: "Ja, wir machen weiter!" Denn Ferrari hat – wie von Schumi gefordert – wieder ein Siegauto gebaut.

Das Ferrari-Comeback von Bahrain hat Schumi endgültig bestätigt. Weber mit Pokerface: "Vor dem Sommer wird es keine Stellungnahme geben. Aber es ist doch ganz klar: Positive Ergebnisse sind nicht abträglich, wenn es darum geht, eine wichtige Entscheidung zu treffen."

Auch der Ferrari-Deal mit Räikkönen ist klar. Ein McLaren-Insider: "Er hat eine schriftliche Zusicherung, daß er sich bis Mitte der Saison mitteilen kann. Aber seine Entscheidung ist schon gefallen – für Ferrari." Es ist reizvoll für Kimi, nach einer Übergangsphase an Schumis Seite DER Ferrari-Mann der Zukunft zu sein. Bei Mercedes müßte er sich ab 2007 mit Alonso herumschlagen, der schon bis 2011 unterschrieben hat (20 Millionen Euro Jahres-Gehalt). Wird Kimi auch soviel verdienen wie Schumi (38 Mio.)? Anfangs nicht. Er kriegt momentan 10,5 Millionen Euro bei Mercedes, wird mindestens 25 Mio. von Ferrari kassieren – und irgendwann den Super-Schumi-Vertrag erben.

Diesen Beitrag empfehlen

Anzeige

Automarkt

Finden Sie im Automarkt von autobild.de Ihren Gebrauchtwagen.

Bei autohaus24.de Neuwagen günstig kaufen und Geld sparen.