Ferrari stockt Etat auf

Ferrari stockt Etat auf

— 13.07.2006

Teures Abenteuer

Ferrari hat den Kampf um die WM noch nicht aufgegeben. Für das Rennen in Magny-Cours bekommt Schumi einen stärkeren Motor.



Michael Schumachers Aufholjagd im Kampf um die Formel-1-Weltmeisterschaft 2006 wird für Ferrari zum teuersten Abenteuer der Firmengeschichte. Nach dem Sieg des siebenmaligen Weltmeisters in Indianapolis stockten die Italiener den Etat um 20 Prozent auf jetzt 330 Millionen Euro auf.

Für dieses Geld schickt Ferrari bem Grand Prix von Frankreich in Magny-Cours (Sonntag ab 14 Uhr live im autobild.de-Ticker) einen komplett überholten 248 F1 ins Rennen, dessen Motor ca. 20 PS mehr leisten soll (775 PS). Mit dem roten "Wunderauto" will Schumacher seinen Erzrivalen Fernando Alonso (Spanien) weiter unter Druck setzen. Der Weltmeister führt vor dem elften von 18 WM-Läufen die Gesamtwertung mit 19 Punkten an.

Nimmt man Schumis Gehalt (40 Millionenen Euro) und die laufenden Kosten hinzu, investiert die Sportwagenschmiede aus Maranello die Rekordsumme von mehr als 400 Millionen Euro. Schumacher, der im September die Entscheidung verkünden will, ob er seinen Vertrag noch mal um zwei Jahre verlängert oder aufhört, konzentriert sich lieber auf die Arbeit im Cockpit: "Ich weiß nicht, ob mein Indy-Sieg repräsentativ für die nun kommenden Rennen war. Ich bin aber überzeugt, daß wir einen Schritt nach vorne gemacht haben. Unser Ziel ist nach wie vor der WM-Titel."

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