FIA kommt Formel-1-Rennställen entgegen

FIA kommt Formel-1-Rennställen entgegen

— 22.01.2003

Endgültig! So läuft die Regel-Revolution

Die FIA hat die neuen Regeln entschärft. Das Fahrhilfen-Verbot tritt später in Kraft. Funk bleibt erlaubt – aber alle hören zu.

Die große Regel-Revolution in der Formel 1 – seit Dienstagabend (21.1.) ist klar, wie sie genau läuft! Am wichtigsten: Das Fahrhilfen-Verbot kommt erst in Silverstone (20. Juli 2003). Das entschied der Weltverband FIA in Absprache mit den Teams. Aber: Einige Neuerungen greifen auch schon ab Saisonstart (9. März in Melbourne).

Telemetrie: Ab Melbourne keine Datenübertragung mehr von der Box zum Auto. Vom Auto zur Box schon (bis Saisonende).

Funk: Fahrer und Team dürfen nun doch weiter miteinander sprechen! Aber: Sowohl FIA als auch alle TV-Zuschauer dürfen jedes einzelne Wort mithören – geheime Stallorder ist damit unmöglich.

Fahrhilfen: Startautomatik, Traktionskontrolle, Automatikgetriebe – ab Silverstone (11. von 16 Rennen) endgültig verboten! So haben die Fahrer noch ein halbes Jahr Zeit, sich auf das "selber fahren" einzustellen.

Ersatzauto: Einsatz nur erlaubt, wenn ein Auto irreparabel beschädigt wird. Passiert das kurz vorm Start, muss das Ersatzauto aus der Boxengasse starten.

Schraub-Verbot Wurde etwas gelockert: Zwischen Qualifying und Rennen darf unter FIA-Aufsicht sehr eingeschränkt an den Autos gearbeitet werden. Wer trotzdem noch ein Team entdeckt, das die neuen Regeln missachtet – der kassiert eine Million Dollar "Belohnung" ...

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