FIA kontra Briatore

FIA kontra Briatore

FIA kontra Briatore

— 12.09.2006

Renaults Schumi-Hetze

Flavio Briatore wittert Manipulation im Kampf um den WM-Titelkampf und greift die FIA an. Jetzt läuft ein Untersuchungs-Verfahren gegen den Renault-Teamchef.

Das hat Schumi nicht verdient! Flavio Briatore wirft den Formel-1-Bossen der FIA Manipulation im WM-Kampf vor (Alonso wurde beim Großen Preis in Monza um fünf Startplätze nach hinten versetzt). So zieht er Schumis tolle Leistung in den Dreck.

Die Strategie ist klar: Der wahrscheinliche achte WM-Titel von Schumacher soll beschädigt werden. Auch Fernando Alonso zeigte sich als schlechter Verlierer: "Die Formel 1 ist ab sofort für mich kein Sport mehr." Konsequenz der Hetzerei: Die Regelwächter haben ein Untersuchungs-Verfahren gegen Renault-Teamchef Briatore eingeleitet. Und das kann drastische Folgen haben. Alonso droht Punktabzug! Sogar ein vorzeitiger WM-Ausschluss ist möglich.

Im allgemeinen Regelwerk der FIA gibt es einen Passus, dass der Motorsport oder die FIA nicht in Misskredit gebracht werden dürfen. Gegen diesen Artikel haben Briatore und Alonso mit ihren Äußerungen klar verstoßen. Briatore wörtlich im italienischen TV-Sender RAI: "Die FIA hat entschieden, den WM-Titel an Schumacher zu geben, und so wird es auch passieren. Gegen diesen Skandal ist der im italienischen Fußball ein Witz!"

Nach der Kritik an der FIA droht Fernando Alonso Punktabzug.

Briatores Wut wurde ausgelöst durch die Strafe gegen Alonso nach dem Qualifying in Monza. Dort soll er Schumi-Kollege Massa auf dessen schneller Runde behindert haben. Die FIA strafversetzte den Spanier daraufhin auf Rang zehn. Eine überharte Strafe. Trotzdem darf man sich nicht so gehen lassen wie Briatore und Alonso! Schon das FIA-Verbot des Schwingungsdämpfers bei Renault wurde von Briatore als klare Benachteiligung im WM-Kampf angeprangert. Schlusswort von Ferrari-Teamchef Jean Todt: "Wenn Alonso keine Lust mehr hat, soll er halt aufhören."

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