FIA verweigert WM-Zulassung

FIA verweigert WM-Zulassung

FIA verweigert WM-Zulassung

— 02.12.2002

Arrows muss einpacken

Die FIA hat den hoch verschuldeten Formel-1-Rennstall Arrows von der Starterliste der WM-Saison 2003 gestrichen.

Vorgeschriebene Kaution nicht hinterlegt

Die Formel-1-Weltmeisterschaft wird im kommenden Jahr erstmals seit 1999 nur mit zehn Teams und 20 Fahrern beginnen. Der Automobil-Weltverband FIA verweigerte dem finanziell schwer angeschlagenen Formel-1-Rennstall Arrows am Montag die Zulassung für die Saison 2003. "Arrows hat um eine Teilnahmeerlaubnis für die WM 2003 gebeten. Das haben wir abgelehnt und die Gründe dem Team mitgeteilt", hieß es in der FIA-Mitteilung. Ob die Entscheidung endgültig ist, stand am Montag nicht fest.

Das hoch verschuldete frühere Team des Mönchengladbachers Heinz-Harald Frentzen hatte im Juli beim Großen Preis von England erstmals über seine verheerende finanzielle Situation berichtet. Aus diesem Grund verpassten die Engländer die letzten fünf Saisonrennen.

Am 12. November gab Arrows bekannt, dass man einen neuen Investor, die German Grand Prix Racing, gefunden habe. Allerdings fehlt bis heute der offizielle Vollzug. Die Gesellschaft mit Sitz in Bremen-Weyhe soll mehr als 51 Prozent der Firmenanteile erworben haben. Ziel sei es gewesen, die vorgeschriebene Kaution für die WM-Zulassung zu hinterlegen.

Auch Minardi muss um Zulassung zittern

Unklar ist auch noch die Zukunft des Minardi-Rennstalls, womit sogar eine Reduzierung auf nur noch neun Teams möglich ist. Zwar tauchte der Teamname auf der so genannten Entry List der FIA auf, allerdings mit dem Zusatz, dass die offizielle Bekanntgabe noch erfolge.

Bei Minardi selbst geht man davon aus, auch im kommenden Jahr an der WM teilzunehmen. Um dann wettbewerbsfähiger zu sein, hat Minardi seinen Motoren-Lieferanten gewechselt. Die Autos werden 2003 mit Cosworth-Triebwerken ausgestattet.

"Das ist der leistungsstärkste Motor, den wir je hatten. Außerdem ist er leichter", sagte Teamchef Paul Stoddart. Minardi bestritt die abgelaufene WM-Saison, in der man mit nur zwei Punkten Rang neun in der Konstrukteurswertung belegte, mit Asiatech-Motoren. Minardi soll die Motoren erhalten, mit denen zuletzt Arrows ausgestattet war. Cosworth beliefert zudem das Jordan-Team mit den gleichen Triebwerken. Jaguar hingegen erhält weiter entwickelte Cosworth-Zehnzylinder-Motoren.

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