Der Fiat 500 kommt auf die Streckbank. Die Italiener wollen die kleine Kugel zum Viertürer machen und als Fiat 600 nach Amerika schicken. Vorbild ist ein alter Spanier.
Fiat hat mit dem kleinen 500 Großes vor: Bereits 2011 soll eine viertürige Version mit verlängertem Radstand als
Fiat 600 auf den Markt kommen. Historisches Vorbild ist der
Seat 600 Sedan aus den 60er-Jahren. Auch die Spanier hatten aus dem Kleinwagen auf Fiat-Basis einen passablen Familientransporter gemacht. Unter der Haube arbeitet ein
Zweizylinder: Dank Turboaufladung und stufenlos verstellbarer Einlassnockenwelle leisten die Twin-Air-Motoren zwischen 65 und 105 PS, trotzdem soll der Verbrauch bei weniger als fünf Litern liegen. Später wird der 600er als heiße Abarth-Version mit bis zu 140 PS erhältlich sein und dem
Mini Clubman Konkurrenz machen.
Überblick: Alle News und Tests zum Fiat 500
Einer der wichtigsten Märkte für den großen kleinen Fiat soll Amerika werden. Daher wird er gemeinsam mit dem Zweitürer auch im mexikanischen Toluca vom Band rollen. Die Preise für den Familien-500er sollen bei rund 12.500 Euro beginnen.
12.05.2010 08:06Uhr
11.05.2010 15:07Uhr
1) Das ist auf dem offiziellen Produktplan bis 2014 (USA und Europa) gar nicht erwähnt (sondern eine Van-Version des Bravo, als 5- und 7-Sitzer erhältlich, und der neue Uno)
2) Im US-Motorenplan ist unterhalb des Fire 1.4 Turbo (120PS) nichts vorgesehen
3) Multiair hat keine Einlass-Nockenwelle, sondern nur eine Nockenwelle, und die ist nicht verstellbar,
also bitte studieren.
11.05.2010 14:28Uhr
Der 600er wird sich in Europa genauso verkaufen lassen. Gerade in den südlichen Ländern. Und in den USA ist der 500er eh nur ein netter Gag, bzw. Spielzeug für Besserverdienente. Dort drüben ist der Öko/Greenhype noch größer wie bei uns.
Nichtsdestotrotz ist Fiats Hauptabsatzmarkt für den 500er/600er Europa.
11.05.2010 14:00Uhr
11.05.2010 10:06Uhr