Fiat 500C auf dem Genfer Salon 2009

Fiat 500C Fiat 500C

Fiat 500C in Genf

— 16.02.2009

Italienischer Aufschnitt aus Polen

Ab Frühling 2009 steht der Fiat 500C beim Händler. Weltpremiere feiert der offene Cinquecento auf dem Genfer Salon 2009. Blechdach oder Stoffverdeck? Weder noch. Softtop-Faltdach. Wie das Vorbild.

Eine ebenso rendite- wie spaßträchtige Lösung, kultige und coole Autos noch kultiger und cooler zu machen: Man nimmt ihnen das Dach weg. VW New Beetle, Mini, Ford Mustang und Co haben es vorgemacht. Jetzt legt Fiat nach: Auf dem Genfer Salon 2009 (5. bis 15. März) zeigen die Italiener den lang ersehnten Fiat 500C. "Freiheit und Emotionen" wolle man mit der offenen Kultkugel ausdrücken, verkünden die Marketingstategen. Die neue Open-Air-Variante sei eine Hommage an das Ur-Softtop-Cabrio des Fiat 500, das anno 1957 auf den Markt kam. An eine aufwändige, Platz fressende Verdeckkonstruktion war damals nicht zu denken. Heute hätte sie unnötig Kosten verursacht. Und kostbaren Stauraum vernichtet. Der bleibt jetzt komplett erhalten. Ebenso wie die Dachholme, die hohe Stabilität garantieren sollten. Das Softtop des Fiat 500C verspricht gute Geräusch- und Wäremedämmung. Und ausreichende Sicht nach hinten: Die Heckscheibe ist zwar klein, aber aus Glas und beheizbar.  

Hier geht es zur Sonderseite über den Genfer Salon

Wie der Ur-Ahn von 1957: Der offene Fiat 500C kommt mit einem Stoff-Faltdach. Drei Farben stehen zur Wahl: Elfenbein, Rot und Schwarz.

In geöffnetem Zustand faltet sich das Soffdach oberhalb des dritten Bremslichts zusammen. Optisch lässt der Allwetter-Rolli allerlei Spielereien zu: Drei Farben stehen zur Wahl – Elfenbein, Rot und Schwarz. Zwei neue Lackfarben haben die italiensichen Designer auch noch spendiert: "Brilliant Perlrot" und "Warmes Grau". Formal setzt der Fiat 500C auf exakt die gleichen Maße wie der geschlossene Bruder (L/B/H: 3,55 Meter/1,65 Meter/1,49 Meter). Auch die Auswahl an Motoren dürfte niemanden überaschen: Der 500C kommt mit den bekannten drei Aggregaten. 1.3 Multijet-Diesel mit 75 PS, 1,2-Liter-Benziner mit 69 PS und als Top-Triebwerk der 1.4 mit 100 PS. Ebenfalls an Bord ist das Start-Stopp-System Pur O2, das es vorerst allerdings nur im 69-PS-Benziner gibt. Die Italiener versprechen Platz für vier; wer jemals im geschlossenen 500er saß, weiß, wie das gemeint ist (2+2, bestenfalls).

Der Fiat 500C wird wie alle Fiat 500 im Fiat-Werk in Tichy (Poland) produziert. Über die Preise hüllt sich Fiat bislang in Schweigen. Sie sollen moderat über denen der Limousine liegen. Die startet bei 11.000 Euro. Maximal 1500 Euro mehr erscheinen realistisch für den Basis-500C.

Diesen Beitrag empfehlen

Anzeige

Automarkt

Finden Sie im Automarkt von autobild.de Ihren Gebrauchtwagen.

Bei autohaus24.de Neuwagen günstig kaufen und Geld sparen.

 
Zur Startseite