Fiat 595 Abarth Competizione (2016) im Test

Fiat Abarth 595 Competizione (2016) im Test: Fahrbericht

— 22.06.2016

Spaßspender Abarth 595

Nach dem Facelift des zahmen Fiat 500 bekommt auch die Abarth-Version den neuen Look. Erste Fahrt im Abarth 595 Competizione mit 180 PS!

Fiat verpasst dem Abarth 595 eine frische Optik und nimmt den Abarth 500 aus dem Programm. Ab sofort ist der Abarth 595 in drei verschiedenen Versionen zu haben, alle setzen auf den 1,4-Liter-Turbomotor. In der Basisversion leistet der 595 jetzt 145 PS (plus fünf PS), im 595 Turismo werkeln 165 PS (ebenfalls plus fünf PS) unter der Haube. Das aktuelle Topmodell ist der 180 PS starke Abarth 595 Competizione.

Autosalon Paris 2016: Highlights

Premiere ist auf dem Autosalon Paris 2016
Alles rund ums Thema Abarth

Ein neues Sperrdifferenzial lässt den Abarth 595 Competizione nun noch besser kurven.

Obwohl die Leistung im Vergleich zum direkten Vorgänger gleich geblieben ist, macht es den Eindruck, als wäre der neue Competizione fahrdynamisch näher dran am 190 PS starken 695 Biposto. Das liegt unter anderem auch am neuen mechanischen Sperrdifferenzial namens D.A.M., das den Abarth 595 Competizione nun noch besser kurven lässt. Und das funktioniert so: Wo bisher die Kraft am kurveninneren Rad in Rauch aufging, wird diese jetzt an beide Räder gleichmäßig verteilt. Das macht nicht nur Spaß, sondern den gelben Abarth auch deutlich schneller. Das Sperrdifferenzial kostet im Performance-Paket zusammen mit den Schalensitzen (Leder/Alcantara) 2890 Euro Aufpreis.

Fiat Abarth 124 Spider (2016) im Test: Fahrbericht

Neue Optik auch im Innenraum

Die Schalensitze in Stoff gibt es serienmäßig beim Competizione. Wer das Sabelt-Gestühl in Leder/Alcantara möchte, muss 890 Euro extra zahlen.

Was den Kurvenspaß allerdings etwas trübt, ist der fehlende Seitenhalt der Sabelt-Schalensitze, die auch im 595er Faclift viel zu hoch eingebaut sind. Unser Wunsch: Beim nächsten Abarth bitte eine Etage tiefer installieren. Dafür wurde die Lesbarkeit der Tachoeinheit deutlich verbessert, sie leuchtet jetzt weiß. Ebenfalls neu: das Leder-Alcantara-Lenkrad im 595 Competizione sowie das optionale Armaturenbrett in Carbon. Außen wurde die Optik an den gelifteten Fiat 500 angepasst. Auch die Abarth-Version bekommt neue Scheinwerfer und Tagfahrlichter sowie LED-Rückleuchten mit Aussparungen in Wagenfarbe. Rückfahrscheinwerfer und Nebelleuchten wandern in den Stoßfänger. Der 180 PS starke Abarth 595 Competizione kostet mindestens 24.790 Euro, der Einstieg in die Abarth-Serie beginnt bei 18.290 Euro für den Abarth 595 mit 145 PS.

Fiat 595 Abarth Competizione (2016) im Test

Autor:

Guido Naumann

Fazit

Mit dem Facelift wird der Abarth 595 Competizione noch mal schneller und spaßiger. Das liegt vor allem am mechanischen Sperrdifferenzial. So kommt der Competizione dem 695 Biposto näher. Auch der Innenraum profitiert von der Modellpflege, allerdings ist die Sitzposition weiterhin viel zu hoch.

Diesen Beitrag empfehlen

Kommentare

Datenschutz

Die Technik der Kommentarfunktion "DISQUS" wird von einem externen Unternehmen, der Big Head Labs, Inc., San Francisco/USA., zur Verfügung gestellt. Weitere Informationen, insbesondere darüber, ob und wie personenbezogene Daten erhoben und verarbeitet werden, finden Sie in unseren Datenschutzbestimmungen

comments powered by Disqus
Anzeige

Automarkt

Finden Sie im Automarkt von autobild.de Ihren Gebrauchtwagen.

Bei autohaus24.de Neuwagen günstig kaufen und Geld sparen.