Fiat auf dem Genfer Salon

Studie Fiat 500 Aria Studie Fiat 500 Aria

Fiat auf dem Genfer Salon

— 20.02.2008

Für Familie und Umwelt

Die Hingucker am Fiat-Stand auf dem Genfer Salon 2008 heißen Fiorino Panorama und 500 Aria. Der eine will auf der Messe als Familienkutsche glänzen, der andere fährt voll auf Umweltschutz ab.

Mit dem Fiorino Panorama zeigt Fiat auf dem 78. Genfer Salon die Pkw-Version des neuen italienischen City-Transporters. Der Lade-Künstler soll "modernes Design mit großer Transportkapazität bei kompakten Abmessungen" verbinden, erklärt der Hersteller in seiner Pressemitteilung. Der Fiorino bietet mit einer Dreiersitzbank in der zweiten Reihe bis zu fünf Personen Platz. Die asymmetrisch geteilte Rücksitzbank kann einzeln und komplett umkgelappt oder vollständig ausgebaut werden. Auch der Beifahrersitz kann umgeklappt oder ganz im Boden versenkt werden. Das Volumen des Gepäckraums beträgt bei normaler Sitzposition 330 Liter (660 Liter bis zur Decke) und wächst – je nach Sitzkonfiguration – bis auf 2800 Liter an. Mit komplett entfernten Sitzen können bis zu 2,5 Meter lange Gegenstände transportiert werden.

Hoch angesetzte und in Wagenfarbe lackierte Stoßfänger, eigenwillig geformte Scheinwerfer in Klarglasoptik und eine kurze Motorhaube sollen für ein markantes Äußeres des Fiorino Panorama sorgen. Im Motorenregal befinden sich zwei Aggregate: ein 1.4-Liter Benziner mit 73 PS (Höchstgeschwindigkeit 155 km/h, Verbrauch laut Hersteller 7,0 l/100 km), und ein 75 PS starker 1.3 Multijet-Diesel (155 km/h / 4,6 l/100km). ABS mit EBD sowie Front- und Seitenairbags sind serienmäßig an Bord, auf Wunsch gibt es Klimaanlage, Einparkhilfe und Lederlenkrad. Der zweite Neuling, der sich in Genf dem Messepublikum zeigt, ist der Fiat 500 Aria. Das Concept-Car basiert auf dem Fiat 500 und macht auf Umwelt-Engel. Sein 1.3-Liter Multijet-Diesel ist mit Partikelfilter ausgerüstet, der die Abgasnorm Euro 5 erfüllt und lediglich 98 Gramm CO2 pro Kilometer emittieren soll.

Biologisch abbaubare Materialien im Innenraum

Mit der Studie 500 Aria zeigt Fiat seinen Öko-Touch: Ein kleiner, sparsamer Diesel und recycelte Materialien im Innenraum machen ihn zum Umwelt-Engel.

Das Triebwerk ist mit einem automatisierten Dualogic-Getriebe gekoppelt, das auf eine Reduzierung des Verbrauchs ausgelegt ist. Überdies ist der Spar-Zwerg mit der Stop&Start-Vorrichtung "Eco-Drive" ausgestattet. Ein neues Service-Programm analysiert den Fahrstil und gibt Tipps für ein "umweltverträglicheres" Fahrverhalten. Im Innenraum kommen recycelte und biologisch abbaubare Materialien zum Einsatz. So sind die Sitze mit speziell aufbereitetem Leder bezogen, der Fahrzeugboden ist aus Gummikörnern von gebrauchten Reifen hergestellt. Die Bedienelemente der Klimaanlage, Instrumentenkuppel und Paneeleinsätze bestehen aus thermoplastischen Materialien und Naturfasern. Neben den beiden Hauptprotagonisten zeigt Fiat den von der IAA 2007 bekannten Panda Aria, den Panda Panda Climbing, Bravo 1.6 Multijet mit Dualogic-Getriebe und den Grande Punto 1.3 Multijet 16V.

Hier geht es zu unserer Sonderseite "Die Stars von Genf"

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