Fiat Freemont auf dem Genfer Salon 2011 — 24.01.2011

Da steckt Dodge drin

Fiat steht drauf, Dodge steckt drunter: Mit dem Freemont löst Fiat den Ulysse ab. Bevor der Italo-Amerikaner zu den Händlern in Europa rollt, feiert er Premiere auf dem Genfer Salon 2011.

In den kommenden Monaten werden wir uns viele neue Namen merken müssen. Denn seit Fiat bei Chrysler die Fäden zieht, tut Fiat-Chef Sergio Marchionne alles, um Synergien zu schaffen und Kosten zu senken. Dazu gehört auch, Chrysler-Modelle als Fiat oder Lancia zu präsentieren und so die Modellpalette zu vergrößern. Beispiel Fiat Freemont: Der Familien-Van ist in Wahrheit ein Dodge Journey mit dem Fiat-Logo drauf. Erstmals zu bestaunen ist das Ergebnis auf dem Genfer Salon 2011, denn dort steht der frisch überarbeitete Journey als Freemont. Der geneigte Familienvater muss auf Schiebetüren hinten verzichten, die Türen öffnen konventionell, aber immerhin in einem 90-Grad-Winkel. Dafür kommt der Freemont immer als Siebensitzer. Die letzten beiden Sitze sollen kinderleicht wegklappen.

Überblick: Die Stars des Genfer Autosalons 2011

Fast fünf Meter Länge für die Familie: Der Fiat Freemont ist eine stattliche Erscheinung.

Fast fünf Meter Länge für die Familie: Der Fiat Freemont ist eine stattliche Erscheinung.

4,89 Meter Länge garantieren ordentlich Platz, zumal auch der Radstand mit 2,89 Metern recht üppig ausfällt. Es wird den Freemont in zwei Ausführungen geben, wobei eine eher sportlich, die andere eher konservativ gestaltet ist. Eine üppige Ausstattung sollen beide mitbringen, unter anderem sind eine Dreizonen-Klimaanlage, ein schlüsselloses Zugangssystem, Tempomat oder ein Touchscreen-Radio an Bord. Dazu gibt es sieben Airbags und natürlich ESP. Und neue Motoren von Fiat: Die Zeiten, als von VW zugekaufte Pumpe-Düse-Diesel unter der Haube nagelten, sind vorbei. Die neuen Selbstzünder kommen von der Konzernmutter. Der 2,0-Liter-Multijet ist in zwei Leistungsstufen von 140 und 170 PS zu haben, der stärkere von beiden auch mit etwas Verspätung mit Allradantrieb und einer Automatik. Die ist beim 3,6-Liter-Benziner mit 276 PS (kommt ebenfalls später) immer mit drin. Der Ottomotor dürfte aber bei uns wegen seines Durstes keine Rolle spielen. Der Verkaufsstart für den Freemont ist für Mitte 2011 angepeilt, über die Preise ist noch nichts bekannt. Der "alte" Dodge Journey startete bei 24.390 Euro, als Fiat Freemont dürfte der Van teurer werden, weil der Basis-Benziner (2,4 Liter, 170 PS) entfällt.

Überblick: Alle News und Tests zu Fiat


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Kommentare zum Artikel (66)

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oav
26.08.2011, 14:10Uhr

Freemont, was ist das? Sieht aus wie ein aufgeblasener Stilo-Kombi, und dafür wird der Croma nicht mehr gebaut.
Ist ja zum lachen..........
Eigenlich schade das Fiat in dem Segment nichts hinbekommt. Aus diesem Grund habe ich die Marke nach 20 Jahren 2002 verlassen.

maxi
10.07.2011, 00:38Uhr

Also ich fahre seit zwei Jahren meinen ersten Fiat , davor Golf. Ich kann bis jetzt nichts negatives über Fiat sagen, kein klappern, Motor ist klasse. Ich finde man sollte nicht gleich immer alles schlecht machen, der Freemont sticht aus der Masse heraus, die Motoren von Fiat sind gut also warum immer diesen einheitsbrei kaufen. Mir gefällt der Wagen .

zopi
06.07.2011, 11:58Uhr

Dieser Fiat ist so italienisch wie eine Tiefkühlpizza. Keine Parksensoren vorne bei fast 4.9m Länge. Keine getönten Scheiben erhältlich, kein Xenon Licht erhältlich, Automat? Noch Fehlanzeige. Dafür hat er ein glänzendes verchromtes Auspuffrohr und beleuchtete Cuphalter. Sorry Fiat mit eurem Billigmodel gewinnt ihr keinen Blumentopf und schon gar keine Familien da gibt es bessere und vorallem ausgereiftere Familienvans, Turan, Scenic, Zafira usw.

Alex
25.06.2011, 22:27Uhr

Zuerst nehmen sie den wirklich genialen Dodge Nitro vom europäischen Markt und dann den Jeep Cherokee, einen der meist verkauften Jeeps.

Dodge und Fiat haben völlig unterschiedliche Zielgruppen. Die Dodge Besitzer sind ähnlich wie die Jeep Besitzer. Sie identifizieren sich mit der Automarke (und dem dominanten Fadenkreuz-Grill samt Stiergeweih Emblem) und fahren ihr Fahrzeug aus Lebenseinstellung.

Dodge vom europäischen Markt verschwinden zu lassen, obwohl erst vor wenigen Jahren eingeführt, ist ein strategischer Fehler.

Tätäää
02.04.2011, 22:37Uhr

2/2

Dass man daraufhin um ein wenig zu sparen auf die Modellpalette eines übernommen Herstellers zugreift finde ich soweit wenig problematisch. Zugegeben, der Niedergang von Lancia ist schade, aber ob da das letzte Wort gesprochen wurde ist fraglich.
Und ehrlich, wer glaubt bitte ernsthaft dass ALFA zu VW wird? Wohl nur Leute dehnen VW-BILD ähh AUTOBILD das gehirn gewaschen hat.

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