Fiat Idea: Facelift für Brasilien — 05.08.2010

Idea hoch drei

Andere Länder, andere Autos: In Brasilien rollt der alte Fiat Idea mit einem Facelift vor. Neben der Standardversion sogar auch in einer Sport- und Offroad-Variante!

Fiat lässt das MPV Idea in überarbeiteter Optik vorfahren. Allerdings vorerst nur in Brasilien, bevor auch andere Märkte in Südamerika in den Genuss des Facelifts kommen. Und im Gegensatz zum eher nüchtern designten Idea können die Kunden in Brasilien den Italiener auch als Sportversion oder als Offroad-Variante mit Rundumbeplankung ordern. Ob es die jemals für Europa geben wird, ist fraglich. Derzeit wird der Idea in Deutschland nicht einmal mehr angeboten. Insgesamt rückt der Idea näher an die Markenbrüder Bravo und Linea (Stufenheck des Grande Punto) heran. Der Idea bekommt das neue Markenlogo, größere Scheinwerfer und einen modifizierten Stoßfänger.

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Van mal sportlich: In Südamerika gibt es den Fiat Idea auch als "Sporting".

Neue Rückleuchten und eine stärker ausgeformte Heckklappe sowie der neue Stoßfänger runden das Bild ab. Innen rücken die zuvor mittig platzierten Instrumente wieder vor die Augen des Fahrers. Insgesamt gibt es gleich vier Ausstattungslinien, die als "Attractive" und "Essence" konservative Kunden ebenso locken sollen wie sportlich ambitionierte Fahrer oder abenteuerlustige. Als Idea "Sporting" protzt der Italiener mit Tieferlegung, größeren Rädern und größeren Stoßfängern und Seitenschwellern. Richtig heftig wird es in der "Adventure"-Ausstattung: Dann sind Plastikbeplankung rundum, ein angedeuteter Unterfahrschutz, zusätzliche Nebelleuchten und geländegängige Pneus Serie. Dazu wird das Reserverad an die Heckklappe geschraubt und der Idea für mehr Bodenfreiheit höhergelegt. Selbst die Dachreling hat Fiat verändert, den Grill ziert ein Adventure-Schriftzug. Insgesamt drei Motoren hält Fiat do Brasil für den Idea bereit, einen 1,4-Liter-Benziner und zwei Flexifuel-Motoren mit 1,6 und 1,8 Litern Hubraum. Die Grundpreise reichen von 44.000 brasilianischen Real (19.300 Euro) für die Basis bis zu 57.000 Real (24.600 Euro) für den "Adventure".

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Kommentare zum Artikel (8)

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salome
08.08.2010, 10:04Uhr

Jeder der gerne auf den Campingplatz geht, kennt die Vorzüge des Fiat Multipla. Ein hervorragender Camper, der in der Stadt wie im sportlichen Gelände (Landstrasse) zu Hause ist. Ich kann diesen Wagen nur empfehlen. Er ist günstig in der Anschaffung, im Verbrauch und Unterhalt. Hat viel Platz für die ganze Familie, ist eine toller Reisewagen und sehr sportlich, wenn man es mal eilig hat. Der Multipla ist für den ausgeflippten Single genauso gut geeignet wie für den verheirateten Ehemann der manchmal ausbrechen möchte. Ein toller Wagen, der vielen die Show stiehlt.

Velocity
08.08.2010, 04:11Uhr

@Stefan

Danke dir für diese klaren u. ehrlichen Worte.

Die Masse rümpft doch nur die Nase, weil es von Fiat kommt.

Käme das Ding von z.B. VW, dann wäre es ne Novität, ein geiles Ding, das absolute Fahrzeug überhaupt, aber so . . .

Interessant in diesem Zusammenhang wäre ja die Meinung solcher user über so Fahrzeuge wie den Cross-Polo, Cross-Touran und Cross-Irgendwas.

Erfahrungsgemäß kommt dann aber von genau diesen - falls überhaupt was - nur noch dämliches Gebrabbel.

Seltsam, nicht.

Stefan aus Brasilien
07.08.2010, 16:47Uhr

Die Zeiten der hohen Inflation sind laengst vorbei.Hier boomt es seit Jahren ohne Ende.Daher gibt(gab) es "Adventure" Modelle vom Uno, Fiesta, Palio(Punto), Fox, Parati, Clio(alt), Sandero, C3, Hoggar, Ideia und diversen Mini Pickup Modellen wie VW Saveiro, GM Montana, Fiat Strada.Ich glaub der billigste 4x4 wird demnaechst hier als Hyundai Tucson fuer 64000R$ vom Band rollen.Rund 28000Euronen.Vielleicht ist aber auch der Ford Eco Sport der billigste 4x4.Angeblich gibt es einen chinesichen Cherry 4x4 fuer 54000R$.

Stefan aus Brasilien
07.08.2010, 16:34Uhr

Wer jemals in Brasilien mit dem Auto unterwegs gewesen ist, wird den Sinn von solchen Adventure Modellen verstehen.Die Maut-Autobahnen im Staate SP sind ja noch okay, aber selbst die normalen Strassen in den drei reichsten Staedten Brasiliens sind eine Zumutung.Da braucht man keinen Allrad, da braucht man ein Schlechtwege-Fahrwerk.Bei jedem Auto das ich hier bis jetzt gefahren bin, war nach spaetesten 50tkm das komplette Fahrwerk platt.Egal ob deutsches Auto oder in Brasilien gebaut.

Guilherme
06.08.2010, 16:13Uhr

Der 1,4 liter motor is auch flexfuel (benzin/ethanol).

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