Fiat-Krise

Fiat-Krise

— 27.01.2005

Produktion steigt, Lancia lebt weiter

Fiat dementiert die jüngsten Gerüchte über Lancia: Die Edelmarke wird den Sparmaßnahmen nicht zum Opfer fallen.

Fiat wird Lancia nicht aufgeben. Die kleine, aber noble Marke mit ihrer großen Tradition wird auch weiterhin im Fiat-Konzern beheimatet sein. Fiat-Präsident Luca di Montezemolo und Konzern-Chef Sergio Marchionne dementierten damit einen Bericht in "Milano Finanza", Fiat wolle als Sparmaßnahme Lancia einstellen. "Unsinn", so ein Sprecher der Deutschen Fiat AG.

Im letzten Jahr hat Lancia rund 115.200 Autos gebaut, 15 Prozent mehr als im Vorjahr. In Deutschland stieg der Absatz um 18,5 Prozent auf 4200 Fahrzeuge. "Unter den Konzernmarken hat Lancia die jüngste Modellpalette", so der Sprecher. Der neue Klein-Van Musa verspreche weiter steigende Verkäufe. Für 2007 sei der Nachfolger des Lybra geplant. Nachteil: Lancia, oft nur Anhängsel beim Fiat-Händler, ist zu wenig bekannt.

Derweil geht das Mediationsverfahren zwischen Fiat und General Motors (GM) über die umstrittene Put-Option in die Verlängerung. Beide Unternehmen hatten sich am 15. Dezember 2004 geeinigt, den Streit über das Verkaufsrecht der Fiat-Autosparte an General Motors über ein Schiedsverfahren schlichten zu lassen. Damals war für die Gespräche eine Frist von einem Monat oder 20 Werktagen ausgemacht worden. Nächster Stichtag ist jetzt der 2. Februar 2005.

Diesen Beitrag empfehlen

Anzeige

Automarkt

Finden Sie im Automarkt von autobild.de Ihren Gebrauchtwagen.

Bei autohaus24.de Neuwagen günstig kaufen und Geld sparen.