Fiat Panda 4x4 und SUV

Fiat Panda 4x4 Fiat Panda 4x4

Fiat Panda 4x4 und SUV

— 09.02.2004

Kleiner Bär für Berg und Tal

Fiat besinnt sich auf alte Erfolge und lässt den Allrad-Panda ab September wieder aufleben. Die SUV-Version folgt 2005.

Allrad-Panda als Standard oder SUV

Der gebeutelte italienische Autobauer macht Ernst mit seinen Allrad-Plänen. Die auf der IAA im vergangenen Herbst vorgestellten 4x4-Versionen des neuen Panda werden tatsächlich gebaut. Da sind zum einen der vom Standard-Panda optisch nur minimal abweichende Panda 4x4, zum anderen das frecher daherkommende, an der Studie Simba orientierte Panda-SUV mit Rundscheinwerfern und Kunststoff-Beplankung.

Um keine Zweifel an ihrer Entschlossenheit keimen zu lassen, rückten die Italiener jetzt mit konkreten Markteinführungsterminen heraus: Der 4x4 im Standard-Gewand kommt im September auf den deutschen Markt, das SUV ziemlich exakt in einem Jahr. Auf der Suche nach einem dringend benötigten Volltreffer sind die Italiener offenbar im eigenen Werksmuseum fündig geworden.

Der Panda 4x4 war ab 1983 ein beliebtes Gebrauchs-Auto in Alpenländern. Unzählige Alm-Bauern fuhren ihn, denn mit nichts kam man kostengünstiger über Stock und Stein. Was in Deutschland wenig bekannt ist: Der alte 4x4-Panda wurde bis September 2003 im Werk Mirafiori gebaut, und man konnte ihn bis in jüngste Zeit als Sonderbestellung aus Italien importieren – somit kam der alte 4x4-Panda also auf eine Bauzeit von stolzen 20 Jahren.

Permanenter Allradantrieb mit 60 PS

Das minimalistische Meisterwerk des Designers Giorgetto Giugiaro verfügte in der Allrad-Variante am Ende über 54 PS aus 1108 cm³ statt anfangs 48 PS aus 965 cm³ und wurde zuletzt zu Preisen um 11.500 Euro verkauft – ohne Radio, wie gewohnt. Die Fan-Gemeinde tauscht im Internet noch immer Tipps aus, wie man am geschicktesten ein Radio in dem Wägelchen unterbringt.

Über den Nachfolger ist derzeit nur folgendes bekannt: Permanenter Allradantrieb via Viskokupplung, die von Magna Steyr zugeliefert wird, wahlweise 1,2-Liter-Benziner mit 60 PS oder 1,3-Liter-Turbodiesel mit 70 PS. Der 54-PS-Basismotor kommt nicht mit Allrad. Eine Bodenfreiheit von knapp 17 Zentimetern soll für Schlechtwegetauglichkeit sorgen, die bei der SUV-Version durch Alu-Unterfahrschutz für Chassis und Motor noch besser ist.

Im Gegensatz zum alten 4x4-Panda ist der Neue ein wahrer Luxusliner: Die Zeiten von Camping-Gestühl, Zwei-Speichen-Lenkrad (es konnte bei strengem Frost brechen), schwacher Heizung und fehlendem Radioschacht gehören mit dem neuen Modell endgültig der Vergangenheit an. Die Preise? Ab etwa 12.500 Euro für den 4x4 mit 60 PS.

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