Fiat-Pläne für 2010

— 23.04.2010

Fiat-Konzern spaltet sich auf

Fiat-Pläne für 2010
Fiat hat viel vor: Die Trennung von Industrie- und Automobilsparte sowie Investitionen in Milliardenhöhe sollen den italienischen Autobauer und Chrysler-Partner in die schwarzen Zahlen führen.
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(dpa/rtr/cj) Fiat rüstet sich für die Zukunft und spaltet sein Autogeschäft von der Industriesparte ab. In einer sechsstündigen Präsentation legte Konzernchef Sergio Marchionne jetzt erstmals seit dem Einstieg bei Chrysler seine Pläne für die nächsten fünf Jahre vor. Eine stabile Konjunktur vorausgesetzt, soll die Trennung den Angaben zufolge bis Ende des Jahres 2010 vollzogen sein. 2014 soll die neue Auto-Einheit einen Umsatz von 64 Milliarden Euro und einen Handelsgewinn zwischen 3,2 und 3,8 Milliarden Euro erwirtschaften, wobei der US-Partner Chrysler künftig einen größeren Beitrag leisten soll. Zugleich schloss Marchionne die Suche nach Partnern für das künftige Autogeschäft nicht aus. Fiat kann der Konkursvereinbarung mit der US-Regierung zufolge seinen Anteil an Chrysler auf 35 von 20 Prozent erhöhen, wenn das neue Management bestimmte Geschäftsziele erreicht.
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Fiat besteht bisher neben der Autosparte aus den Geschäftsbereichen Agrar- und Baumaschinen und Produktionssysteme. Die Autosparte macht knapp die Hälfte des Umsatzes aus. Zu ihr gehören neben der nach dem Konzern benannten Automarke auch die Hersteller Lancia und Alfa Romeo. Zudem besitzt der Konzern die Mehrheit an Ferrari und Maserati. Fiat Powertrain Industrial and Marine, die Landmaschinensparte CNH und der Lastwagenhersteller Iveco sollen künftig unter dem Namen "Fiat Industrial" an der Mailänder Börse gelistet werden. Für diese Sparte strebt der Konzern 2014 einen Handelsgewinn von 3,2 bis 3,4 Milliarden Euro und einen Umsatz von 29 Milliarden Euro an.
Abwärtstrend Anfang des Jahres gestoppt
Laut neuen Geschäftsergebnissen lag Fiat weiter in den roten Zahlen, konnte jedoch im ersten Quartal 2010 seine Verluste stark verringern. So verzeichnete Fiat unter dem Strich ein Minus von 21 Millionen Euro gegenüber Verlusten von 411 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Der Umsatz legte in den ersten drei Monaten des Jahres um 14,7 Prozent auf 12,9 Milliarden Euro zu. Für das Gesamtjahr hofft der Konzern, sich an die Gewinnschwelle herantasten zu können und peilt einen Umsatz von mehr als 50 Milliarden Euro an.
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30-Milliarden-Euro-Offensive
Mit 30 Milliarden Euro Investitionen weltweit, einer verdoppelten Automobilproduktion in Italien, zehn neuen Modellen sowie sechs umgestylten Versionen geht der italienische Autobauer nun in die Offensive. So soll die Produktion in Italien bis 2014 von 650.000 auf 1,4 Millionen Fahrzeuge gesteigert werden. Davon seien 65 Prozent für den Export bestimmt. Vor allem die Präsenz der Marke Fiat in den Sparten Mini- und Small-Kleinwagen "wird verstärkt durch ein neues Modell pro Segment", erklärte Marchionne. Für Lancia hat der Autobauer hingegen acht neue Versionen in petto, darunter sechs basierend auf Modellen des US-Herstellers Chrysler, an dem Fiat mit 20 Prozent beteiligt ist.
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Lüneburger,
26.04.2010 14:21Uhr
Ich fahre seit einigen Jahren Fiat, zuletzt einen Fiat Croma vor dem Facelift, seit einigen Monaten den aktuellen. Meine Frau fuhr vier Jahre einen Panda, jetzt einen 500. Alle vier Autos absolut problemfrei. Vorher hatten wir VW, Opel, auch mal Mercedes und sehr viel Ärger bei den drei Marken. Nun haben wir endlich Ruhe. Hätte ich früher auch nie gedacht, ist aber so. Eintrag melden
Toni,
25.04.2010 17:48Uhr
"Rote Zahlen ?!"
Fiat verkauft seit 2007 sehr viele Autos. Die Krise ist schön längst Geschichte...
Die Partnerschaft mit Chrysler ist auch sehr gut.
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Leon aus Holland,
24.04.2010 17:37Uhr
Auf autoweek.nl stehen die planen.Fiat:suv auf Dodge Journeybasis,5 und 7 sitziger van,stufenheck format Jetta,2011 Panda,2012 Uno,2013 nachfolger fur Seicento,Punto,
Bravo.Lancia:2011 version von Voyager als Phedra-ersatz,2012 Golf/Astra gegner,2013 SUV,AR:2012 159-nachfolger,2013 MiTo 5t. und neue Spider auf Chryslerplattform.
Ich weiss nicht wass ich denken soll.Ein Voyager mit andere nase kennen wir von VW Routan.Und dass prototyp von Lancia Delta mit Chrysler-grille ist reines badgeengineering.

Herkunft: www.autoweek.nl/autonieuws/14058/vijfjarenplan-Fiat-bekend
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Trakker,
24.04.2010 16:05Uhr
Ich habe in 25 Jahren nahezu alles gefahren, was es von FIAT gibt: Croma, Punto, Brava, Stilo, Bravo und Sedici. Noch bei keinem hatte ich nennenswerte Probleme - auf jeden Fall aber wesentlich weniger als meine Bekannten, die mit Opel, BMW und diversen Japanern unterwegs sind. Dazu noch ausgereifte Motoren mit geringem Verbrauch und das ganze zu vergleichbar geringem Preis. Selbst über hohe Werkstattkosten kann ich nicht klagen.
Wenn endlich mal das schlechte Image aus den alten Köpfen verschwinden würde, dann kann das nur ein Erfolg werden.
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SalvaGer,
24.04.2010 10:10Uhr
Ich fahre selbst einen älteren Lancia Thema und liebe das Auto. Nur Leute, die anderes bevorzugen, mit dem braunen Pack zu vergleichen geht wohl gar nicht. Mir ist es gleich, wo jemand herkommt oder welche Wurzeln er hat. Nur wem es hier bei den "Nazis" nicht gefällt, der kann ja dann wieder da hingehen, wo es "besser" ist. Eintrag melden
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