Fiat Punto Evo auf der IAA 2009

Fiat Punto Evo auf der IAA 2009

— 31.08.2009

Neue Motoren, neues Navi, neuer Look

Pünktlich zur IAA hat Fiat den überarbeiteten Grande Punto fertig. Der Italiener heißt künftig Punto Evo und kommt mit neuen Motoren, Start-Stopp-Automatik, sieben Airbags und Blue&Me-Infotainment.

Schluss mit lustig. Fiat zeigt auf der IAA in Frankfurt den Punto Evo, der in die Fußstapfen des Grande Punto treten soll. Keine leichte Aufgabe, immerhin hat sich der kleine Fiat als europaweit bestverkauftes Fahrzeug in seinem Segment etabliert. Entsprechend sorgfältig haben die Italiener den anstehenden Modellwechsel vorbereitet. Der Punto Evo ist nach wie vor als Punto erkennbar – blickt aber deutlich eleganter auf die Fahrbahn als der Vorgänger. Große Klarglas-Scheinwerfer im Stil des Bravo, ein markanter Kühler und eine kleine Chromspange zwischen den Scheinwerfern, die an den Fiat 500 erinnert – so soll der Punto Evo den Geschmack möglichst vieler Fiat-Fans treffen. Zusätzlich zieht jede Menge neue Technik unters Blech. MultiAir heißt das Zauberwort bei den Benzinmotoren. Eine elektrohydraulische Ventilsteuerung ersetzt die Einlass-Nockenwelle und ermöglicht eine völlig variable Steuerung der Öffnungszeiten. Ergebnis: Bis zu zehn Prozent weniger Kraftstoffverbrauch und ein um zehn Prozent verringerter CO2-Ausstoß. Bei den Dieseln kommt die zweite Generation der Multijet-Triebwerke zum Einsatz. Der Verbrauch und der CO2-Ausstoß der Selbstzünder sinken um etwa zwei Prozent. Alle Motoren des Punto Evo erfüllen Euro 5.

Überblick: News und Tests zum Fiat Punto Evo

Das Heck des Punto Evo bleibt fast unverändert. Modifiziert wurde vor allem die Front.

Die MultiAir-Benziner und Multijet-Diesel sind serienmäßig mit einer Start&Stopp-Automatik kombiniert. Ab 2010 will Fiat den Punto Evo zusätzlich mit einem bivalenten Antrieb anbieten, der mit Benzin oder mit Erdgas (CNG) betrieben werden kann. Im Bereich Sicherheit wartet der Italiener mit sieben serienmäßigen Airbags (inklusive Knie-Airbag für den Fahrer) auf. ABS, Bremskraftverteilung (EBD) und ESP sind Serie. Der sogenannte Hill-Holder hält die Bremskraft am Berg automatisch für ein paar Sekunden konstant und erleichtert so das Anfahren. Zusätzlich kann der Punto Evo auch noch mit einem Abbiegelicht  ausgestattet werden.

Blue&Me für den Weg

Im Cockpit geht es aufgeräumter zu. Instrumententräger, Mittelkonsole und Sitze wurden überarbeitet.

Das Highlight im Innenraum ist, neben der umgestalteten Mittelkonsole und den zahlreicher gewordenen Ablageflächen, das neue Infotainment-System Blue&Me, das in Zusammenarbeit mit TomTom entwickelt wurde. Navi, Freisprechanlage und Informationsangebote des Punto Evo werden über einen zentralen Touchscreen gesteuert. Über eine Bluetooth-Verbindung ist das System in die Bordelektronik integriert. Darüber gibt zum Beispiel das Fahranalyseprogramm eco:Drive Tipps zum spritsparenden Fahren. Am 15. September 2009 wird der Punto Evo auf der IAA in Frankfurt vorgestellt, ab Mitte Oktober rollt er in Deutschland zum Händler.

Fahrbericht Fiat Punto Evo 1.4 16V MultiAir

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