Finale Dunlop Drivers Cup 2006 (Tag 5)

Finale Dunlop Drivers Cup 2006 (Tag 5) Finale Dunlop Drivers Cup 2006 (Tag 5)

Finale Dunlop Drivers Cup 2006 (Tag 5)

— 26.03.2006

Von Kernville nach Pismo Beach

Finalisten-Herz, was willst du mehr: Erst gibt es eine total abgefahrene Hochzeit, dann Rennspaß am Meer im Dune-Buggy.

Pismo Beach / Von Christian Beckmann Die besten Geschichten liegen immer noch auf der Straße: Gut, beim Dunlop Drivers Cup sind sie manchmal auch im Gelände zu finden, aber darum soll es jetzt erstmal noch nicht gehen. Heute steht erneut die Gleichmäßigkeitsprüfung auf dem Programm. Und diesmal sind auch alle relevanten Punkte leicht zu finden. Jedes Team tut das, was sich die Instruktoren vorgestellt haben.

Zwar versuchen ein paar Finalisten am Endpunkt der Sektion vorbeizurauschen, aber Sigrid Gruber fängt sie alle wieder ein. Ihr Job: Kontrollieren, ob keines der Teams den Tempomat benutzt, das Klebeband von der Uhr entfernt oder das GPS-Gerät benutzt hat; alles verboten. Aber natürlich ist alles in Ordnung – bis auf einen strikt verbotenen "Donut" mit dem 350Z auf dem staubigen Parkplatz –, und so gehen die "Driver" zurück auf die Straße Richtung Pismo Beach. Auf durchs wilde Tal des Kern River.

Plötzlich, am Ende der Schlucht, ein Menschenauflauf – genau die Art Geschichte, wie sie nur auf der Straße zu finden ist. So unglaublich es klingt: Hier wird gleich ganz offiziell geheiratet. Vor den herrlich kitschigen Traualtar von Reverent Albert Hines treten heute Carmen und Lorenzo, um ab jetzt als Familie Miranda zusammenzuleben. Das haben sie sich vor den Augen der zahlreichen Finalisten des Dunlop Drivers Cup und mindestens 40 waschechten Harley-Bikern jedenfalls versprochen. Und warum ausgerechnet hier? Nun, weil sie hier vor einigen Jahren ihr erstes Date hatten.

Sozusagen mit dem Segen einer ordentlichen Hochzeit gerüstet, kommen die Teilnehmer in Pismo Beach an. Und auch Petrus meint es jetzt wieder gut mit dem Dunlop Drivers Cup, denn der Spruch "It never rains in California" stimmte zumindest nicht für den ganzen Tag. Etwas 50 Meilen vor Pismo Beach hat es zwar nicht aus Kübeln geschüttet, aber der Himmel war wolkenverhangen, und es tröpfelte beständig. Eigentlich keine guten Aussichten für die zweite Challenge des Tages, aber zum Glück liegt Pismo Beach, wie der Name schon vermuten läßt, direkt am Meer – da ist das Wetter in südlichen Gefilden fast immer gut.

Beach, das sagt ja eigentlich alles: Hier brandet der Pazifische Ozean an die sandige Küste Kaliforniens, hier fahren die Amerikaner mit ihren dicken Autos am Strand spazieren. Und hier gibt es genau die richtigen Dünen für die zweite Wertungsprüfung des Tages. Ein Rennen mit Sandbuggies – Spezialanfertigungen natürlich, mit vermeintlich mickrigen 25 PS. Aber die haben es in sich. Auf dem lockeren Untergrund kommen die Dinger in der leichtesten Kurve höllisch stark mit dem Heck herum. Da ist es gar nicht so einfach, genügend Grip für eine schnelle Runde durch den Parcours aufzubauen.

Fast egal, wer sich hier am Ende durchsetzt – die Buggies zu fahren ist einfach cool. Genau wie die anschließende Fahrt zum Hotel: Ami-Style im Sonnenuntergang am Strand entlang. Das rockt! Und ein Bett ist dringend nötig: Morgen steht die Mammut-Etappe des DDC 2006 auf dem Programm. Mehr dazu im nächsten Teil des Online-Tour-Tagebuchs.

Lust auf Abenteuer bekommen? Dann nichts wie bewerben für den Dunlop Drivers Cup 2007.

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