Fisker Atlantic: New York Auto Show 2012

— 13.04.2012

Atlantic am Hudson River

Der Fisker Atlantic schlug in New York hohe Wellen – obwohl er gar nicht auf dem Messegelände stand. AUTO BILD spürte ihn trotzdem auf und wirft zudem einen Blick in seine Zukunft.



Der grüne Star der New York Auto Show 2012 stand überhaupt nicht in den Messehallen am Ufer des Hudson River. Der Fisker Atlantic wurde am Vorabend der Messe ein paar Dutzend Gästen in einem Studio im trendigen Meatpacking District vorgestellt. Und dann verschwand er erst mal wieder. Nach dem überwältigend schönen Plug-in-Hybriden Karma, der inzwischen an rund 700 Kunden weltweit ausgeliefert wurde, und dessen Shooting-Break-Ableger Surf ist der Atlantic das dritte Modell des Designers Henrik Fisker und seiner Truppe aus Kalifornien. Er besitzt die Design-Gene des Karma, ist etwas kürzer, höher und praktischer als das Luxusauto.

Übersicht: Alle News und Tests zu Fisker

Bis zu 14.000 Stück will Fisker ab 2014 vom Atlantic produzieren, der dann auch über den Großen Teich zu uns kommen soll.

Fiskers neuer Chef, Ex-Chrysler-Boss Tom LaSorda, will Familien in das neue Modell setzen. Und zwar viele. Bis zu 100.000 Stück sollen ab 2014 im Werk in Delaware gebaut werden. Und viele Atlantic sollen über den Atlantik auch nach Europa kommen. Der Preis dürfte dann bei gut 50.000 Euro liegen. Dafür gibt es neben dem E-Antrieb einen Vierzylinder-Turbo aus dem Hause BMW als Reichweitenverlängerer, mehr Platz hinten und im Kofferraum, umlegbare Rücksitze, ein Glasdach mit spinnenbeinartigen Dachstreben, noch kürzere Überhänge sowie schmale Heckleuten und Frontscheinwerfer im Design von Eisaugen.

Auf einen Blick: Alles zur New York Auto Show 2012

Da das Start-up-Unternehmen inzwischen eine Milliarde Euro Investitionskapital gesammelt hat, ist die Produktion laut Henrik Fisker "ein sicheres Versprechen". Für den Atlantic, das gab LaSorda gern zu, wird das Projekt Surf erst einmal zurückgestellt. Der deutsche Fisker-Vorstand Bernhard Köhler zeigte sich mir gegenüber aber zuversichtlich, dass neben Karma und Atlantic auch der Surf gebaut wird. Und an einem ganz neuen Modell sitzt Henrik Fisker sowieso schon wieder. Ansonsten machte die New York Auto Show in diesem Jahr eine grüne Pause. Keine abstrusen e-Auto-Konzepte, die dann eh nicht kamen und die hier keiner vermisst.

Autor: Hauke Schrieber

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