Focus gegen Golf und Astra

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Focus gegen Golf und Astra

— 02.02.2011

Was kann der neue Ford Focus?

Aller guten Dinge sind drei: die dritte Auflage des Ford Focus im kompakten Dreikampf mit VW Golf und Opel Astra. Ein erster Fahrvergleich mit den kleinen Turbo-Benzinern.

Mann und Frau, Katz und Maus, FC Bayern und 1860. Es gibt Begegnungen, die verlieren einfach nie an Reiz – und seien sie noch so gut bekannt. Dazu gehört ganz sicher auch der Kampf zwischen VW Golf, Opel Astra und Ford Focus. Die kompakten Lieblinge der Nation starten Ende März eine Neuauflage ihrer lang währenden Fehde. Mit der dritten Generation des Focus versuchen sich die Kölner endlich aus dem Schatten von Golf und Astra zu lösen. In einem ersten Fahrvergleich klären wir, ob die Ford-Jungs ihre ambitionierten Ziele erreichen können.

Überblick: Alle News und Tests zum Ford Focus

In den Ring schicken die Kölner ihren dynamischen 1,6-Liter-Turbo mit immerhin 150 PS. Weil es den erst ab "Trend"-Ausstattung (inklusive CD-Radio, Klimaanlage) gibt, werden 21.850 Euro fällig. Doch das klingt nur auf den ersten Blick viel, denn auch der Astra kostet als 1.4 Turbo in vergleichbarer "Design Edition" 21.460 Euro. Bei VW gibt es in dieser Preislage dann nur 122 PS. Der 1.4 TSI kostet als konkurrenzfähiger "Comfortline" 21.250 Euro – dreitürig. Sollen es wie bei den Mitbewerbern fünf Türen sein, kommen 785 Euro dazu. So leistet sich der Golf schon traditionell den Titel "Teuerster Teilnehmer im Test". Preislich liegt der Focus damit leicht vorm Golf. Und sonst? DemFahrwerk impfte Ford spürbar mehr Komfort ein, ohne das gewohnt agile Handling allzu sehr aufzuweichen. So fegt der Focus leichtfüßig und präzise um die Ecken, hilft das Heck in Kurven ganz dezent beim Auffinden der Ideallinie, unterbindet das ESP wirkungsvoll jeden Ansatz von Unsicherheit.

Überblick: Alle News und Tests zum VW Golf

Federt wie der konventionelle Focus: der Opel Astra mit adaptiven Dämpfern.

Zwar arbeitet die Lenkung für unseren Geschmack etwas zu leichtgängig, neigt sich die Karosserie stärker als beim Vorgänger, der Spaß am Spurten bleibt aber auch auf kurvigen Pisten erhalten. Gleichzeitig nimmt das konventionelle Stahlfeder-Fahrwerk auch ruppigen Pisten die schlimmsten Schrecken. Souverän gleichen die Dämpfereinheiten die Fahrbahnfehler aus, nur tiefe Schlaglöcher lassen die Karosserie samt Insassen erzittern. Der Astra kann sich da trotz adaptiver Dämpferverstellung (FlexRide, 980 Euro) nicht wirklich absetzen. Selbst im komfortablen Tour-Modus teilt sich den Fahrgästen der Straßenzustand mindestens ebenso deutlich mit, wankt der Wagen insgesamt stärker. 

Überblick: Alle News und Tests zum Opel Astra

Weitere Details zum kompakten Dreikampf zwischen Ford Focus, Opel Astra und VW Golf gibt es in der Bildergalerie. Den kompletten Artikel mit allen technischen Daten lesen Sie in AUTO BILD 5/2011 – ab Freitag, 4. Februar, im Handel.

Autor: Gerald Czajka

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