Folgen der Chrysler-Insolvenz

Folgen der Chrysler-Insolvenz

— 04.05.2009

Chrysler stoppt Produktion

Chrysler soll in einer 60-Tage-Insolvenz rehabilitieren. Bis dahin kommt die Produktion fast komplett zum Erliegen. Die Ziele in dieser Phase: Schuldenberg abtragen, Altlasten abwerfen.

Der insolvente US-Autobauer Chrysler stoppt im Verlauf der Woche praktisch seine gesamte Produktion. Nach Werken in Kanada stellten von Montag an auch weitere US-Fabriken die Fertigung ein, die meisten übrigen Werke sollen noch diese Woche folgen Chrysler will das vergangene Woche beantragte Insolvenzverfahren spätestens nach 60 Tagen verlassen und erst dann die Produktion wieder anlaufen lassen. Der italienische Fiat-Konzern steigt zur Rettung bei dem drittgrößten US-Autobauer mit zunächst 20 Prozent ein. Fiat ist auch an Opel interessiert.

In der Insolvenz soll Chrysler den enormen Schuldenberg abbauen und Altlasten abwerfen. So sollen auch Werke ganz dichtgemacht werden. Chryslers Absatz war im April erneut um 48 Prozent eingebrochen. Neue Chrysler-Eigentümer werden dem Sanierungsplan nach neben Fiat der Gesundheitsfonds der Autogewerkschaft UAW sowie die US-Regierung und Kanada. Chrysler wolle dafür vom Insolvenzrichter spätestens am 21. Mai grünes Licht bekommen, so die Wirtschaftsagentur Bloomberg unter Berufung auf von Chrysler eingereichte Gerichtsdokumente.

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