Ford auf dem Genfer Autosalon 2010

Ford auf dem Genfer Autosalon 2010

— 25.02.2010

Der Focus und seine Brüder

Ford setzt auf dem Genfer Autosalon 2010 auf seine Vans C-Max und Grand C-Max und den neuen Focus. Dazu sollen neue Motoren und eine frische Optik den Kuga und den Mondeo ins Blickfeld rücken.

Der eigentliche Star auf dem Ford-Stand ist der neue Focus. Doch der stand bereits in Detroit und feiert auf dem Genfer Autosalon 2010 nur Europa-Premiere. Also rückt Ford seinen Van C-Max und dessen großen Bruder Grand C-Max in den Mittelpunkt, beide bereits auf der IAA 2009 zu Gast. In allen Richtungen legt der C-Max ein paar Zentimeter zu und wird nun so seiner eigentlichen Bestimmung als Familien-Van gerechter. Voraussichtlich wird es den kompakten Kölner sogar auch als Siebensitzer geben – was VW und Opel bieten, sollte Ford seinen Kunden nicht ohne Not vorenthalten. Um den gewachsenen Transporttalenten auch auf der Straße gerecht zu werden, ohne dabei gleich zum Säufer zu werden, fährt mit dem C-Max die moderne Ecoboost-Motorenfamilie an den Start.

Vorschau: Die Stars auf dem Genfer Autosalon 2010

Der neue Ford C-Max lockt mit bis zu sieben Sitzen und soll den sportlichen Familienvater ansprechen.

Jetzt kommt der große Bruder: Er heißt Grand C-Max und kann dank verlängertem Radstand gleich sieben Passagiere nebst Gepäck mitnehmen. Damit auch Oma und Opa selbst in engsten Parklücken bequem zusteigen können, öffnet sich sowohl links als auch rechts eine Schiebetür zum Fond, in Reihe zwei stehen Einzelsitze. Die Dachsäulen im Grand C-Max sind schmaler ausgeführt als beim kleinen Bruder, das soll die Rundumsicht verbessern. Durch spezielle Gestaltung der Heckklappe liegt die Ladekante besonders niedrig. So wie der C-Max ist auch der große Bruder mit dem 1,6 Liter großen Vierzylinder-Ottomotor namens Ecoboost ausgestattet, der dank Direkteinspritzung und Turboaufladung niedrigen Verbrauch mit guten Fahrleistungen kombinieren soll. Ford spricht von 20 Prozent geringerem Verbrauch gegenüber den Vorgängern. Auch mehrere Versionen des weiter entwickelten Duratorq Turbodiesels können im Grand C-Max bestellt werden.

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Noch eine Nummer größer kommt der Grand C-Max mit hinteren Schiebetüren.

Der Fahrer profitiert künftig im C-Max vom "My Ford"-Bedienkonzept, das die Bedienung aller wichtigen Funktionen zum Kinderspiel machen soll. Dabei kann der Fahrer selbst bestimmen, welche Infos er sich ins Zentraldisplay zwischen Tacho und Drehzahlmesser holt, die Steuerung erfolgt über Bedientasten ähnlich wie bei einem Mobiltelefon am Lenkrad oder über Spracheingabe. Dieses System bekommt natürlich auch der neue Focus, der Ende 2010 zu den Händlern rollen soll. Er wirkt wie ein großer Fiesta, die Front bezeichnet Ford als nächste Stufe des Kinetic Designs, die den Kölner (entwickelt in Köln Merkenich) schlanker und sportlicher wirken lassen soll. Der Kuga bekommt neue Motoren: Mit zwei neu entwickelten Duratorq TDCi-Dieselmotoren (140 und 163 PS) und erstmals der Option auf die PowerShift-Automatik mit Sechsgang-Doppelkupplung soll er Kunden locken. Auch der Mondeo profitiert von den neuen EcoBoost-Benzinern und TDCi-Dieseln. Der 2,0-Liter-Benziner leistet 203 PS und wird mit dem DSG gekoppelt, der Diesel kommt in drei Leistungstufen von 115 bis 163 PS.

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