Ford auf der CES 2016

Ford auf der CES 2016

— 06.01.2016

Ford verleiht Flügel

Überarbeitetes Ford Sync 3, 14 neue E-Autos, eine Kooperation mit Amazon und Autos, die mit Drohnen kommunizieren – das zeigt Ford auf der CES 2016.

Ford-Chef Mark Fields bringt es auf der Pressekonferenz im Mandalay Bay Convention Center auf den Punkt: "Ford ist längst nicht mehr nur ein reiner Autobauer. Wir sind halb Auto- halb Mobilitäts-Unternehmen." Unter dem Slogan "Ford Smart Mobility" vereint der Konzern sämtliche Projekte und Aktivitäten zu den Themen Connected Car, E-Mobilität, Autonomes Fahren und – ganz wichtig – die Kommunikation zwischen Auto und Mensch.
Alle News von der CES 2016

Ford Sync vernetzt sich jetzt mit Apple und Android

Generation 3: Dank standortbasierter Dienste macht Ford Sync jetzt auch Events und Konzerte ausfindig.

Bis 2020 wird der Konzern aus Dearborn, so Fields, 14 neue E-Autos auf den Markt bringen. An Bord der Fahrzeuge werden dann viele Technologien des teil-autonomen Fahrens sowie das Enter- und Infotainmentsystem Sync sein, das Ford erstmals 2007 auf der CES vorstellte. Auf der CES 2016 wird die dritten Version, die 2015 in Las Vegas erstmals gezeigt wurde, mit einigen Neuheiten präsentiert. So sind jetzt sowohl "Apple Car Play" als auch "Android Auto" integriert. Smart-Phone-Nutzer können somit sämtliche Funktionen Ihrer Mobilgeräte auch im Auto nutzen. Befeuert vom aktuellsten 4G LTE kann das Auto nun mit dem Handy gestartet, die Tank-Anzeige gecheckt, die Türen geöffnet und geschlossen werden. Außerdem kann der Fahrer sein geparktes Auto mit dem Smartphone per GPS lokalisieren. Aktuell sind rund 15 Millionen Autos mit Ford Sync ausgestattet, bis 2020 werden es 43 Millionen Fahrzeuge sein, verspricht Fields.

Mit Amazon hat man am Steuer die Wohnung im Griff

Amazon "Echo": Kabellos stellt der Lautsprecher im Ford die Verbindung zum Zuhause her.

Eine spannende Zukunft verspricht die neue Kooperation von Ford mit dem US-amerikanischen Online-Versandhändler Amazon. Über den vernetzten, kabellosen Lautsprecher "Echo", der per Sprachsteuerung (die virtuelle Sprachassistentin hört übrigens auf den Namen "Alexa") bedient werden kann, sollen Ford-Fahrer zukünftig ihr Auto mit Ihrem Haus oder ihrer Wohnung verbinden können. So kann der Fordianer beispielsweise im Auto mit dem Befehl "Alexa, mach das Licht an" schon vor Ankunft dafür sorgen, dass zu Hause alles schön beleuchtet ist. Umgekehrt kann noch während des letzten Frühstückshappens aus der Küche der Motor gestartet oder das Auto geöffnet werden. Eine weitere Kooperation hat Ford mit der Firma dji geschlossen. Der Weltmarktführer für kamerabasierte Drohnen wird seine Modelle Ford zukünftig für Testflüge zur Verfügung stellen. Gekoppelt an das Sync-System in F-150-Modellen sollen die Drohnen dem Fahrer in unwegsamem Gelände Bilder von der Beschaffenheit der geplanten Route senden. Die Idee ist gekoppelt an die "dji Developer Challenge", in deren Rahmen Ford und dji Erfinder dazu aufrufen, neue Kommunikationsmöglichkeiten zwischen Drohnen und Fahrzeugen zu entwickeln. Ziel der Aktion ist es, Rettungskräften optimale Vorabinformationen bei Einsätzen zu liefern. Auch in Kriegsgebieten oder bei Naturkatastrophen könnte diese Technologie sehr hilfreich sein.

CES 2016: Rundgang


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