Ford C-Max Hybrid: Detroit Auto Show 2011

Ford C-Max Hybrid Ford C-Max Hybrid

Ford C-Max Hybrid: Detroit Auto Show 2011

— 10.01.2011

Hybrid für die Familie

Zwei Herzen für weniger Verbrauch: Ford macht den C-Max zum Hybrid. In Detroit 2011 ist Premiere. Bis der Van zu uns nach Europa kommt, werden aber noch zwei Jahre vergehen.

Ford fährt bei alternativen Antrieben vielgleisig: rein elektrisch mit dem Focus Electric, oder mit zwei Herzen als Hybrid im C-Max Energi oder im C-Max Hybrid. Dass alle drei auf der Detroit Auto Show 2011 (13. bis 23. Januar) Premiere feiern zeigt deutlich, dass bei Ford eine neue Ära eingeläutet wird. Der C-Max Energi ist das erste Modell von Ford mit Plug-in-Hybrid-Technik. Wohl aus Kostengründen hat Ford parallel aber auch eine Hybridversion ohne Plug-in-Funktion in petto, die schlicht C-Max Hybrid heißt. Beide setzen auf das sogenannte Powersplit-Konzept. Dabei kommt ein nach dem Atkinson-Zyklus arbeitender Verbrennungsmotor in Kombination mit einem elektrischen Motor/Generator sowie einem Lithium-Ionen-Batteriesystem zum Einsatz. Vorteil: Elektro- und Benzinmotor können je nach Fahrsituation gemeinsam oder auch getrennt voneinander aktiv werden, um einen optimalen Wirkungsgrad zu erzielen. Ziel beim C-Max Hybrid: Er soll weniger als der Ford Fusion Hybrid verbrauchen, was maximal 5,6 Liter bedeutet.

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Als Hybrid soll der C-Max mit weniger als sechs Litern Benzin auskommen.

Basis für den C-Max Hybrid ist der aktuelle Fünfsitzer. Ab 2012 soll er in den USA verkauft werden, ein Jahr später auch in Europa. Angaben zur Leistung macht Ford noch nicht, klar ist, dass ein sparsamer Vierzylinder-Benziner mit einem E-Motor gekoppelt wird. Er lässt sich im rein elektrischen Betriebsmodus emissionsfrei bewegen, zum Beispiel für leises Gleiten durch die Innenstadt, ist mehr Leistung gefragt, schaltet sich der Verbrennungsmotor dazu. Bis zu 75 km/h schnell soll der C-Max Hybrid rein elektrisch fahren. Auch die Informationssysteme wurden an den Hybridbetrieb angepasst: Im Display des Infosystems gibt Ford Hilfen zum Spritsparen und macht Angaben zum Ladezustand der Batterie. Neu ist auch der "Brake Coach": Er zeigt, wann die Rekuperation von kinetischer Bremsenergie in elektrischen Strom zum Laden der Batterie besonders effizient ist und wie der Verschleiß der Bremsen minimiert werden kann. Und der Fahrer wird über die optische Darstellung von Weinranken ständig zur sparsamen Fahrt ermahnt: Je grüner die Ranken sprießen, desto weniger Benzin wird verbrannt.

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