Ford Edge Facelift (2018): Test, ST, Motoren, Preis

Ford Edge Facelift (2018): Test, ST, Motoren, Preis

Ford Edge Facelift (2018): Test, ST, Motoren, Preis

— 16.01.2018

Ford frischt den Edge auf

Ford hat das SUV Edge technisch und optisch überarbeitet. Erstmals gibt es eine 340 PS starke ST-Version. AUTO BILD hat alle Infos und die Sitzprobe!

Zwei Jahre nach dem Marktstart des Edge verpasst Ford dem SUV ein Facelift – mit frischer Optik und mehr Technik. Das Ergebnis steht auf der NAIAS in Detroit (20. bis 28. Januar 2018). An der Front fallen die nun serienmäßigen LED-Scheinwerfer und der neue Kühlergrill mit mehr Querstreben als bisher auf. Die Motorhaube wurde mit stärkeren Konturen erneuert. Unter der Heckscheibe befindet sich neuerdings ein schwarzer Streifen, der die Rückseite des SUVs interessanter wirken lässt. Ford hat vor allem die Assistenzsysteme aufgerüstet: Das SUV verfügt nun über einen Kollisionswarner, Totwinkelüberwacher, Spurhalteassistenten, automatisches Fernlicht und ein System, das den Edge nach einer Kollision zum Stillstand bringt. Der 2,0-Liter-Basisbenziner erstarkt um fünf PS und leistet jetzt 253 Pferdestärken. Zukünftig ist er an ein neues Automatikgetriebe mit acht Stufen gekoppelt.

Detroit Auto Show (NAIAS) 2018

Kein Gangwahlhebel im Edge

Wie bei Jaguar: Statt eines klassischen Gangwahlhebels gibt es im Ford Edge einen Drehregler.

Beim Facelift hat Ford das Mittelklasse-SUV im Inneren weitestgehend in Ruhe gelassen. Der Tacho sitzt immer noch mittig hinter dem Lenkrad und wird von zwei Bildschirmen eingerahmt. Im Messe-Fahrzeug steckt ein Multifunktionslenkrad, das ausreichend groß ist und gut in der Hand liegt. Auf den ersten Blick dürften die mit Leder bezogenen Sitze zwar nicht besonders viel Seitenhalt bieten, das Gestühl ist aber bequem und vermitteln den Eindruck, auch auf längeren Strecken durchaus komfortabel zu sein. Die Verarbeitung macht einen wertigen und guten Eindruck. Das Navigations- und Infotainmentsystem bleibt altbewährt. Optional gibt es eine Soundanlage mit zwölf Lautsprechern von Bang&Olufsen. Am auffälligsten im Innenraum des Edge ist jedoch, dass der Gangwahlhebel fehlt! Ford ersetzt ihn durch einen Drehregler in der Mittelkonsole. Das Konzept erinnert etwas an einen Linien-Bus, scheint aber in Zeiten elektronisch gesteuerter Getriebe ein durchaus logischer Schritt zu sein. Auch ein Sportmodus ist verfügbar. Er wird über den mittigen "S"-Knopf aktiviert. Im Fond bietet sich den Passagieren viel Raum zum Entspannen. Die Beinfreiheit ist mehr als großzügig. Selbst hinter dem Fahrersitz gibt es für die Knie keine Platzprobleme. In der hinteren Mittelkonsole finden sich zwei Steckdosen zum Aufladen elektronischer Geräte während der Fahrt. Besonders clever: Auch ein Spannungswandler ist an Bord und erlaubt das Aufladen mit normalem Netzteil.

Ford-Neuheiten bis 2020

Ford Focus CUV Illustration Ford Kuga Illustration Ford Model E Illustration

Ford bringt den Edge auch als ST

Der Edge ST verfügt über eine zweiflutige Auspuffanlage.

Der Edge ist das erste Ford-SUV, das eine ST-Version bekommt. Dafür wurde der aus dem aktuellen Modell bekannte 2,7-Liter große Biturbo-V6 einer Leistungskur unterzogen. Er erstarkt um 20 Pferdchen auf 340 PS und entwickelt ein Drehmoment von 515 Newtonmetern. Das Fahrwerk wurde sportlicher abgestimmt und auf Wunsch gibt es den ST auch mit bissigeren Bremsen. Den sportlichen Anspruch erkennt man optisch an der neuen Heckschürze mit zwei Auspuffendrohren und den tief heruntergezogenen Seitenschwellern. Am auffälligsten ist aber der aggressiv wirkende Wabenkühlergrill, der an den Focus ST erinnert. Leider bleibt diese Power-Version den amerikanischen Kunden vorbehalten, da Ford den Edge in Deutschland vorerst weiterhin nur als Diesel anbietet. Bisher startete das SUV bei 41.300 Euro. Nach dem Facelift dürften die Preise geringfügig steigen.

Ford Edge Facelift (2018): Test, ST, Motoren, Preis

Autoren: Elias Holdenried, Andreas Huber

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