Ford Escort von Sven Rudolph

Ford Escort von Sven Rudolph Ford Escort von Sven Rudolph

Ford Escort von Sven Rudolph

— 25.05.2004

FORDgeschritten

Jahr für Jahr hat der Thüringer Sven Rudolph seinen Escort immer weiter aufgebaut. Erst 15 Zoll, jetzt 17 Zoll. Erst Schwarz, jetzt Zweifarben-Lackierung. Erst Velours, jetzt beiges Leder. Der Fordschritt ist ihm gelungen, was unzählige Pokale beweisen.

Das Cleaning fordert seine Opfer

Sven Rudolph ist in der Ford-Szene schon lange kein Unbekannter mehr. Schließlich nahm er in den letzten Jahren bei den Treffen der Kölner Modelle den ein oder anderen Pott mit nach Hause. Auch 2004 soll das so bleiben. Dafür hat Sven noch einmal ordentlich in die Hände gespuckt und den Escort komplett aufgefrischt.

Wie fing alles an? 1998 kaufte er diesen, ursprünglich als 1,6-Liter-16V Ghia vom Band gelaufenen Escort beim Händler um die Ecke. Gleich im darauf folgenden Winter sollten erste Umbaumaßnahmen ergriffen werden. Da Sven gerade frisch in der Lehre zum Fliesenleger war, standen ihm nur wenig finanzielle Mittel zur Verfügung. Es reichte gerade so für ein Sportfahrwerk und einen Satz 15-Zöller. Zwei Jahre später, im Winter 2000/2001, war die Ausbildung abgeschlossen und das erste "richtige" Gehalt auf dem Konto. Grund genug, den Escort über die Wintermonate komplett zu zerlegen und umzugestalten.

Als Erstes sollte das Blechkleid des Viertürers gesäubert werden. Sämtliche Embleme, Türgriffe rundum, Heckwischer und Plastikleisten fielen dem Cleaning zum Opfer. Nächster Handgriff waren Schürzen und Schweller. Sven erstand dafür einen Satz tief hängender Fiberstone-Stoßstangen sowie eine Schweller-Spezialanfertigung vom Escort Cosworth. Für einen grimmigen Blick verlängerte man die Haube mit Blech und tauschte das Serienlicht durch Cosworth-Doppelscheinwerfer, inklusive Golf-III-Gläser und Bi-Xenon. An der Heckklappe wurden die Nummernschildaussparung und der innere Teil der Rückleuchten entfernt. Das Kennzeichen findet nun in der Fiberstone-Heckschürze seinen Platz.

DVD-Spaß in der Mittelkonsole

Punkt zwei des ersten großen Winterumbaus war der Innenraum. Sven besorgte sich einige Quadratmeter Magnolia-Echtleder und ließ diese über das Ghia-Interieur spannen. Cockpit und Türverkleidungen wurden in derselben Farbe veredelt. Hinter den Rücksitzen sorgt seitdem ein fetter Ausbau mit dicken Woofern und Verstärkern für wahren Hörgenuss. Damit keine Langeweile aufkommt, installierte der Geraer noch einen 6,5-Zoll-Monitor für DVD-Spaß in der Mittelkonsole und eine Playstation-2-Konsole im Handschuhfach.

Genau ein Jahr später stand der Escort schon wieder in der Garage. Diesmal sollte der 1,6-Liter-16V gegen ein 150 PS starkes 2,0-Liter-Aggregat aus dem Escort RS 2000 getauscht werden. Klar, dass Sven dem Triebwerk etwas Chrom und Farbe mit auf den Weg gab. Die dort angeschlossene Sportauspuffanlage stammt von Remus und endet mit einem Porschestyle-Endtopf mittig. Das nun ausgediente Sportfahrwerk wechselte er gegen ein Gewindefahrwerk von FK. Die 15-Zöller wurden ebenfalls eingemottet. Dafür bestückte Sven die Achsen mit Artec Axxis in acht und 8,5x17 Zoll samt Distanzscheiben.

Der letzte Winter jedoch sollte alles noch einmal toppen. Neue, schrillere Farben und klare Leuchten sollten zum Trend für 2004 werden. Sven ließ sich vom Streetfighter A4 inspirieren und beschloss eine ähnliche Lackierung. Denn die Grundfarbe Pantherblack war ja dafür eine gute Grundlage. Lackierer Neupert und Sven ließen nach einigen Stunden Abklebearbeit ihren Ideen freien Lauf und sprühten ein einmaliges Design auf die Escort-Blechhaut. Den letzten Fordschritt vor den ersten großen Ford-Treffen 2004 machte der Thüringer mit einem Satz Lexusstyle-Rückleuchten von Kumpel MC Turbo. So gerüstet, kann sich Sven einiger Pokale schon fast sicher sein. Und wenn nicht? Doch der nächste Winter kommt bestimmt!

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