Ford F-150 Facelift (2017): Sitzprobe

Ford F-150 Facelift (2017): Sitzprobe

Ford F-150 Facelift (2017): Vorstellung und Sitzprobe

— 10.01.2017

Der Pick-up-Bestseller im ersten Check

Der Pick-up Ford F-150 wird mit dem Facelift noch stärker, leichter, technisch hochwertiger – dazu gibt's neue V6-Motoren. AUTO BILD saß schon drin!

Mit schärferen Kanten am Heck wirkt der F-150 noch sportlicher und aggressiver.

Seit 40 Jahren ist der Ford F-150 der meistverkaufte Pick-up in den USA, seit 35 Jahren dominiert er den kompletten US-Automarkt – über alle Segmente. Für Ford Grund genug, seinem Topseller ein ausgiebiges Facelift zu verpassen. Auffälligste Änderung ist der neu gestaltete Frontgrill: Der F-150 grinst den Betrachter ab sofort mit zwei dicken Chromspangen an, die über den Grill hinausgehen und die (ebenfalls modifizierten) Frontlichter zweiteilen. Beim Vorgänger waren es noch drei Chromspangen, die komplett im Grill integriert waren. Auch am Heck wurde Hand angelegt, der dicke Truck wirkt durch schärfere Kanten sportlicher und aggressiver. Ein neues, riesiges "F-150"-Logo an der Heckklappe macht den nachfolgenden Wagen eindrucksvoll klar, mit wem sie es zu tun haben.

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Neue V6-Motoren für den F-150

Unter der Haube wird auf Wunsch künftig auch ein brandneuer Dreiliter-V6-Turbodiesel werkeln (der erste Diesel in einem F-150!) – AUTO BILD schätzt seine Leistung auf 300 PS. Dazu kommt ein ebenfalls neu entwickelter 3,3-Liter-V6-Benziner, der mit 286 PS genauso stark sein soll wie der "alte" 3,5-Liter-V6. Die bekannten V6-Benziner (2,7 und 3,5 Liter) und der riesige Fünfliter-V8 (390 PS) wurden runderneuert. Die Gangwechsel übernimmt eine neue Zehngang-Automatik – bislang einzigartig in diesem Segment. Auch der stählerne Leiterrahmen und die Alu-Karosserie wurden nochmals optimiert, dadurch soll der F-150 erneut rund 150 Kilogramm Gewicht einsparen. Durch die neuen Motoren und den Gewichtsverlust soll der Pick-up noch mehr Tonnen auf die Pritsche laden und an den Haken hängen können. Genaue Leistungsdaten lieferte Ford auf der Detroit Auto Show 2017 noch nicht. Ausreichend Halt im Gelände findet der bullige US-Truck auf grobstolligen Rädern, je nach Ausstattungslinie zwischen 17 und satten 22 Zoll.

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Gurt-Airbags sind Standard

Das komplette Interieur im Pick-up wirkt sehr aufgeräumt und modern.

Drinnen gibt es neue Sitzbezug-Farben, mehrere Ausstattungsvarianten sind mit Carbon-Elementen bestellbar. Das komplette Interieur wirkt sehr aufgeräumt und modern. Würde man mit verbundenen Augen ins Cockpit geführt, dann würde man fast nicht vermuten, in einem Pick-up zu sitzen – wären alle Armaturen, Knöpfe, Fächer und Applikationen nicht doppelt so groß wie in einer Limousine oder einem Kompaktwagen. Das Gestühl ist äußerst bequem und nicht zu weich (wie früher oft der Fall), auch in der zweiten Sitzreihe der Doppelkabine hat man eine prima Bein- und Kopffreiheit. Optional gibt's auch hinten eine Sitzheizung. Die Gurt-Airbags im Fond, die wir aus europäischen Ford-Modellen kennen, sind Standard.

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Pick-up mit LTE und WLAN

Das Totwinkel-Warnsystem hat Radarsensoren in den Rückleuchten.

AUTO BILD hat in der Ausstattungslinie "King Ranch" Platz genommen. Hier sitzen Fahrer und Passagiere in schicken, hellbraunen Ledersitzen, die sie über eine elektrisch ausfahrende Einstiegsleiste erklimmen. Die Bedienelemente sind sowohl für Fahrer und Beifahrer bequem erreichbar, das Ford-SYNC-System ist ohnehin recht intuitiv bedienbar. In Sachen Technik und Sicherheit hat Ford ebenfalls aufgerüstet: Der F-150 ist jetzt mit adaptiver (radar- und kamerabasierter) Geschwindigkeitsregelung erhältlich – das ist im Segment der Pick-ups nicht gerade üblich. Der neue Sicherheitsassistent "Pedestrian Detection" soll Fußgänger besser schützen. Für Unterhaltung auf langen Fahrten über unzählige Hektar Ackerland ist gesorgt: Ein neues LTE-Modem mit WLAN-Hotspot, das neue Infotainmentsystem SYNC3 sowie Apple Carplay und Android Auto machen den F-150 zu einem Connectivity-Riesen. Optional an Bord: 360-Grad-Kamera, Bang-&-Olufsen-Soundsystem mit zehn Lautsprechern, Spurhaltesystem sowie ein Totwinkel-Assistent, der dank Radarsensoren in den Rückleuchten auch bei bis zu zehn Meter langen Anhängern noch den vollen Durch- und Überblick garantieren soll.

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Preis und Marktstart

Wichtige Info für alle F-150-Fans: Verkaufsstart in den USA ist im Herbst 2017. Preise sind noch nicht bekannt, der neue Ford F-150 dürfte jedoch wie das aktuelle Modell bei rund 27.000 Dollar starten. Und noch eine gute Nachricht für alle Ford-Enthusiasten: Ford-Chef Mark Fields kündigte an, dass 2020 die Wiedergeburt des Geländewagen Bronco ansteht. Außerdem will Ford in den nächsten fünf Jahren 13 neue Elektroautos sowie Hybridmodelle von F-150 und Mustang auf den Markt bringen. Die haben viel vor, die Autobauer aus Dearborn!
Getunte Ford F-150

Ford F-150 Facelift (2017): Sitzprobe

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