Sitzprobe Ford F-150 Raptor

Ford F-150 Raptor (Detroit 2015): Sitzprobe

— 14.01.2015

Pick-up für Adrenalinsüchtige

Ford zeigt auf der NAIAS 2015 mit dem Raptor das ultra-sportliche Flaggschiff seiner F-150-Baureihe. Im Herbst 2016 geht der Koloss an den Start. Wir haben bereits jetzt im Mega-Pick-up Platz genommen.

Auf der Detroit Auto Show 2015 haben die Jungs von "Ford Performance" (vergleichbar mit der M GmbH oder AMG) den König des Erfolgsmodells F-150 auf die Bühne gerollt. Der F-150 Raptor ist einer der Top-Stars hier auf der Messe in Michigan. Ein Grund mehr, ihn detaillierter anzuschauen.

Der fette V8 muss einem Sechszylinder Platz machen

Neue Maschine im Bug: Der V8 hat ausgedient, jetzt sorgt ein V6 Ecoboost für angemessenen Vortrieb.

Unter der wuchtigen Haube mit der großen, zentralen Hutze schlummert jetzt ein neuer V6 Ecoboost-Motor. Der fette 6.2 V8 aus dem Vorgänger wurde beerdigt. Das Schöne ist: Ford verspricht, dass das neue 3,5-Liter-Aggregat deutlich mehr Leistung auf den Asphalt peitschen wird, als der alte Achtzylinder mit seinen 417 PS. Auch das maximale Drehmoment soll die 588 Newtonmeter des Vorgängers toppen. Da der Raptor erst im Herbst 2016 in den USA startet, kann Ford noch keine genauen Leistungsdaten nennen. Vor Produktionsstart werden noch einige Modifikationen vorgenommen. Highlight des neuen Raptor ist das neue Zehngang(!)-Automatikgetriebe, das auch über riesige bronzefarben, gelochte Lenkrad-Paddles geschaltet werden kann. Die Ingenieure haben dem Mega-Pick-up auch ein neues Allrad-System spendiert, das optimale Verteilung zwischen Vorder- und Hinterrädern garantieren soll. Wie der "normale" F-150 spart auch der Raptor dank einer leichten Aluminium-Legierung rund 250 Kilo an Gewicht gegenüber dem Vorgänger ein.

Unterschiedliche Fahrmodi sorgen für Geländetauglichkeit

Gut gerüstet ins Gelände: Sechs Fahrmodi nehmen jeder schlechten Strecke den Schrecken.

Für optimale Standfestigkeit in schwierigem Geläuf sorgen ein spezielles Offroad-Fahrwerk und eine um 15 Zentimeter verbreiterte Karosserie. Die neue "Offroad Mode Driving Technology" bietet sechs verschiedene Fahrmodi an: "Normal" (tagtägliches Cruisen), "Straße" (sportliches Onroad-Fahren), "Wetter" (Regen, Schnee, Eis), "Schlamm und Sand", "Baja" (schnelles Offroad-Fahren) sowie "Fels" (langsame Fahrt über Steine und Geröll). Äußerlich fällt vor allem die große gewölbte Motorhaube auf, auf der eine riesige Lufthutze mit vier großen Kiemen thront. Eine Frontkamera überträgt Bilder aufs Display nach innen. Riesige Raptor-Schriftzüge sind links und rechts an den hinteren Kotflügeln angebracht. Hinten an der Ladeklappe befindet sich ein silbernes Zeichen mit der Aufschrift "Ford Performance". Eine klare Aussage, wer für die Leistungswerte des Race-Pick-up verantwortlich zeichnet. Zwischen die wuchtigen Offroad-Puschen und den ausgestellten Radkästen passt locker eine Unterarmlänge. Zwei Faustdicke Endrohre rechts und links runden das äußerst aggressive Erscheinungsbild des Ford F-150 Raptor ab. Die Türen öffnen wie beim Standard-F-150 gegenläufig.

Den Innenraum werten Leder und Carbon auf

Für seine Passagiere macht er sich fein: Mit Alcantara und Carbon putzt sich der Raptor innen heraus.

Leider sind noch keine konkreten Aussagen über Vielfalt und Funktionen der Assistenz-Systeme zu machen, da es sich um eine Studie handelt. Fest steht bereits, dass alle Eingaben via Ford Sync3 (Radio, Media, Telefon, Navi etc.) über ein Acht-Zoll-Touchscreen-Display getätigt werden und sich das Innenraumkonzept des Raptor funktional an das des "normalen" F-150 anlehnen wird. Ob es eine Sprachsteuerung gibt, bleibt abzuwarten. An Sitzen und Lenkrad finden sich graue Alcantara-Applikationen, Luftdüsen, Lautsprecher und Schaltkulisse werden von bronzenen Leisten umrandet. Außen an den grauen Sitzen sind blaue Raptor-Schriftzüge auf weißen Lederstreifen, in den Türinnenseiten Elemente in Carbon-Optik eingearbeitet. Die Studie verfügt außerdem über ein großes Schiebedach. Ob wir das in der Serienversion als Standard oder Option sehen werden, wissen wir erst Mitte 2016.
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