Ford F-650 von Geiger — 14.07.2008
Hilfe, ein Monster!
Sind Sie auch der Meinung, dass der Hummer H2 etwas zu klein geraten ist? Dann ab nach München. US-Spezialist GeigerCars bringt den Ford F-650 zu uns – ein US-Pick-up im Kingsize-Format.
Ist Ihnen das Leben zu kurz, um
Buchhalterautos zu fahren? Provozieren Sie gern den klimafrommen Political-Correctness-Oberlehrer von nebenan? Hier kommt ein Auto, von dem aus man majestätisch auf den restlichen Verkehr herabschauen kann: der
Ford F-650, das Topmodell der Heavy-Duty-Pick-up-Baureihe von
Ford – 6,50 m lang, Radstand 4,62 Meter, 6,7 Liter Hubraum, 99.000 Euro Grundpreis, 5,2 Tonnen Leergewicht, zulässiges Gesamtgewicht 7,5 Tonnen, sodass der Truck gerade eben noch mit dem alten Pkw-Führerschein der Klasse 3 gefahren werden darf. Der Hubraum des gewaltigen Cummins-Selbstzünders verteilt sich auf nur sechs Zylinder, was Brennräume im Format einer Milchflasche bedeutet. Die 325 PS beeindrucken weniger als die 1000 Newtonmeter Drehmoment, die sich der Dieselmotor lässig von der Kurbelwelle schüttelt.
Auf Wunsch gibt's das Monster auch mit Flügeltüren
Trittstufe? Von wegen! Zum F-650 führt eine richtige Treppe hinauf.
Eine Sechsstufenautomatik leitet die Kraft weiter – auf Wunsch an einen zuschaltbaren Allradantrieb (diese Option kostet nochmals 18.000 Euro) und weiter an Michelin-Reifen in der Lkw-Dimension 11 R 22,5. Federung und Bremsen arbeiten mit Luftdruck wie in großen Lkw. Erscheint Ihnen das zu nutzfahrzeughaft?
GeigerCars aus München individualisiert den Sumo-Pick-up nach Kundenwunsch mit Chrom-Tanks (9800 Euro), hochgelegtem Chrom-Auspuff (2800 Euro), gern auch mit Flügeltüren.