Ford Fiesta (2013): Fahrbericht
— 20.11.2012So fährt sich der neue Fiesta
Ein Bond-Auto für 11.000 Euro? Ganz so weit geht Ford zwar nicht. Aber der neue Fiesta sieht vorn fast ein bisschen nach Aston Martin aus. Und ein paar Gimmicks hat der kleine Kölner auch. AUTO BILD ist ihn schon gefahren.
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Aber am meisten getan hat sich unter der Haube. Denn fünf der insgesamt zehn Motorvarianten von 60 bis 125 PS sind neu. Und einige davon kann man bislang auch in keinem anderen Ford kaufen. Wie immer ging es dabei um eine Mischung aus Spaß und Sparen: Die Leistung steigt und der Verbrauch geht zurück. Deshalb liegen mittlerweile sieben Motoren beim CO2-Ausstoß unter 100 g/km, und die sparsamste Version kommt nun auf 3,3 Liter. Den größten Stellenwert im Programm hat der neue Dreizylinder-Ecoboost-Motor. Den gibt es jetzt nicht mehr nur als Turbo mit 100 oder 125 PS, sondern neuerdings auch als Sauger. Dann leistet der ein Liter kleine Direkteinspritzer 65 oder 80 PS. Außerdem ergänzt ein 1,5-Liter-Diesel mit 75 PS das Programm der Selbstzünder.Und als wäre das noch nicht genug, bringt Ford jetzt erstmals seine Doppelkupplung in den Fiesta – nur den sechsten Gang für das Schaltgetriebe haben die Kölner bei all den Neuerungen offenbar vergessen. Macht aber nichts – zumindest wenn man mit dem 125 PS starken Top-Modell unterwegs ist. Klar, würde der Wagen auf der Autobahn bei deutlich mehr als 180 Sachen noch ruhiger und gelassener wirken, wenn man mit einem weiteren Gang 1000 Touren weiter runter käme. Doch wann reizt man mit so einem Auto das Spitzentempo von 196 km/h tatsächlich mal auf langen Strecken aus?
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Nur den Verbrauch kann man bei solch einer Kurvenhatz glatt vergessen: Wo der stärkste Motor auf dem Prüfstand mit seinen 4,3 Litern sogar der sparsamste Benziner ist, zeigt der Bordcomputer nach so einem Ritt schnell mal den doppelten Wert. Doch was man an der Tankstelle investiert, spart man dafür beim Händler. Denn der 180 PS starke Fiesta ST, der zum Frühjahr kommen will, ist mit dem kleinen Turbo fast schon überflüssig geworden. Allein auf das Bond-Design, die bessere Ausstattung und die neuen Motoren wollten sich die Kölner allerdings offenbar nicht verlassen. Sondern im Ringen mit Polo, Corsa & Co haben sie auch noch einmal an den Preisen gefeilt: Mit 10.950 Euro ist der neue deshalb jetzt ein paar Hunderter billiger als der alte.
Technische Daten Ford Fiesta 1.0 Ecoboost Dreizylinder, Turbo, vorn quer • Hubraum 998 ccm • max. Leistung 92 kW/125 PS • max. Drehmoment 200 Nm • Frontantrieb • Höchstgeschwindigkeit 196 km/h • 0-100 km/ in 9,4 s • Verbrauch 4,3 l Super • CO2 99 g/km • Preis ab 17.570 Euro.
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Kommentare zum Artikel (4)
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Ich fahre den neuen Ford Fiesta 1.0 Ecoboost Dreizylinder seit kurzem.
Klasse Auto. Fährt sich super. Sehr ruhig, aber spritzig.
Auch die Optik ist ausgesprochen sehenswert.
Interessanter wäre es, zu wissen, ob es nun beim Fiesta nun auch endlich ein Schiebedach lieferbar ist, wie schon seit längerem bei seinen Konkurenten Corsa und Polo. Ebebso ist von Bedeutung, ob der Fiesta nun auch mit Xenonlicht lieferbar ist, wie z.B. der Polo. Wenn nicht, so hat er gegenüber Polo, erst recht gegenüber Polo Blue GT kaum aufgeholt.
Schwache Leistung von Ford.
Die Front eines Luxuswagens kopieren und dazu eine gesichtslose Heckpartie wie aus Fernost.
Mal sehen, wann's wieder ein neues Design von Ford gibt. Eines von Unzähligen, wie die letzten Jahre es gezeigt haben.
Na ja, von Opel und Ford ist nicht mehr viel zu erwarten, wie die Verkaufszahlen es ohnehin beweisen.
So viel Lob für einen Ford?
Das ist kein Polo o.ein anderes Auto von VAG,oder zahlt Ford jetzt auch Prämien?
Liest sich aber deutlich angenehmer mal von der VAG Konkurenz was positives in einem Bericht,Hut ab.
MfG