Ford Flex gegen Mini Clubman — 10.08.2009
Mini oder Maxi
Der Mini hat einen großen Bruder: Der Ford Flex sieht aus wie ein Clubman in XXL. Er ist deutlich schicker als Familienkutschen à la VW Touran und deshalb eine Überlegung wert. AUTO BILD lud zum Vergleich.
In Deutschland ist der Ford Flex noch ein Exot
Für 39.000 Euro gibt es viel Platz im Flex
Unter der kantigen Ford-Haube ruht ein V6-Block mit 3,5 Liter Hubraum und 265 PS. Das reicht für schnelle, aber wegen des Verbrauchs von geschätzten 14 Litern leider auch teure Antritte im Stadtverkehr. Dafür stimmt der Auftritt: "Der ist was für echte Männer", sagt Messebauer Tom van Kaatharen, der den kantigen Koloss in der Münchener Innenstadt bestaunt. Regina Guity nimmt den Wagen bei Importeur Karl Geiger ins Visier: "Mich erinnert der an einen Range Rover", sagt die Münchnerin. Sofern sie zuschlägt, dürfte sie den vermutlich einzigen Flex in Deutschland besitzen. Obwohl alle Welt den Maxi-Ford nach seiner Präsentation auf der Automesse in New York vor zwei Jahren gelobt hatte, fand er vorwiegend in Nordamerika Käufer. Was aufgrund seiner Größe nicht weiter verwundert. Für 39.000 Euro gibt es viel Platz, der dazu noch schön verpackt – oder besser: getarnt ist. Das Holzimitat im Innenraum sieht so echt aus, dass man fast eine Lupe braucht, um es als solches zu entlarven. Anders als der Mini oder die rollenden Würfel Daihatsu Materia oder Nissan Cube ist der Flex innen keineswegs pfiffig. Konventionelle, aber logische Bedienelemente, billiges Plastik und ein Automatikhebel, der aussieht wie aus den Achtzigern: Ein mechanisches Display zeigt die Fahrstufen an. Zwei Panoramadachscheiben lassen viel Sonne rein. Doch im Gegensatz zum Fahrwerk sind die Ledersitze schön hart, geben aber wenig Seitenhalt. Das stört zwar nicht auf schnurgeraden US-Highways, wohl aber im engen Europa. Doch die Sitze sind praktisch: Die hintere Rückbank lässt sich mit einer Schlaufe in Sekunden umklappen. Die wahre Sensation entpuppt sich aber erst beim Einparken: Ausgerechnet der fette Ford lässt sich besser rangieren als der flotte Mini – weil dessen C-Säule viel zu maxi ist.
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Kommentare zum Artikel (16)
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Fast 4000 Meilen zeigten einen sehr soveränes & praktisches Auto für 4 Hartschalenkoffer+Outlet-Einkaufstüten!
Der 2,5L AWD war bei Bergfahrtenetwas untermotorisiert. Eine Tankfüllung für ca. 800 km. Die Ledersitze waren sehr bequeme, weich und ermüdungsfrei.
Beim ausschalten des Motors fuhr der Fahrersitz in eine Standartposition, die dem Fahrer einen komfortablen Ausstieg ermöglichten! Seitenhalt? Hier sehe ich kein Hinderrungsgrund. Negativ war nur der ungewohnte große Wendekreis.
Kurzum ein sehr vielseitiges Auto im Range Rover meets Clubman- Design.
Ich vermisse den Hinweis auf den neuen Motor im Ford Flex: Dank Benzindirekteinspritzung mit Twin-Turbo-System bietet der Motor die Drehmoment-Charakterstik eines V8 mit dem Verbrauch eines Sechszylinders. Erstmals kommt die Eco-Boost-Technologie im Modell Ford Flex in Kombination mit einem 3,5 Liter großen Duratec-Sechszylinder zum Einsatz. Der Biturbo mit Benzindirekteinspritzung entwickelt 355 PS. Das maximale Drehmoment von 475 Nm liegt bei 3500 Umdrehungen an.
Sorry aber Ich fahre seit Jahren einen Chrysler Grand Voyager der auch 5.12 ist. Wenn man sich mal an die grösse gewöhnt hat, kann man auch ohne Probleme in der City rumkurven.
Eine Entwicklung, die eben nicht in und nicht für Deutschland, bzw. Europa gemacht worden ist. Über den Sinn und Unsinn könnte man sich auch bei manchen deutschen Autos unterhalten. Wie gesagt, der Ford ist eben anders. Und das macht ihn trotzdem sympathisch.
Irgendwie muß sich das Blättchen ja über Wasser halten und sei es mit solch schwachsinnigen Vergleichen.
Mal Hand auf´s Herz. Muß man mit einem "halben Einfamilienhaus" auf der Strasse fahren?
Der Ami ist doch viel zu breit für unsere Strassen/Parkhäuser. Ich begreif es einfach nicht.
Je kleiner die Familien werden um so größer werden die Autos. Und wieder nur fahrbar mit Pieps hier und Pieps da.
Eine Entwicklung die einen nur noch den Kopf schütteln lässt.