Ford in Genf 2009

Ford Ranger Modelljahr 2009 Ford Ranger Modelljahr 2009

Ford in Genf 2009

— 18.02.2009

In aller Bescheidenheit

Ford geizt auf dem Genfer Salon 2009 mit Neuheiten. Der Ranger kommt als Europapremiere, ansonsten setzt Ford auf die Econetic-Sparmodelle und die junge Modellpalette. Der Powerriegel kommt in Form des Focus RS.

Ford hat mit dem Ka und dem Fiesta zwei ganz junge Familienmitglieder im Programm, entsprechend mager fällt die Neuheitenflut auf dem 79. Genfer Salon aus. Einzige Europapremiere am Lac Léman 2009 ist der Pick-up Ranger, der als Arbeitstier alter Schule in Europa eine untergeordnete Rolle spielt. Die neue Front soll das Dickschiff schlanker erscheinen lassen, Stoßfänger und Grill wurden neu gezeichnet. Drei dicke Chromstreben strahlen im Grill, die Scheinwerfer sind schlanker und nach hinten gezogen. Dazu hat Ford die Nebelleuchten frisch eingekleidet. Aerodynamisch optimierte Rückspiegel und der aufpolierte Innenraum mit mehr Ablagen und zusätzlicher Ausstattung runden das Renovierungspaket ab. Wie bisher sind drei Varianten lieferbar: Single Cab, Rap Cab und natürlich die Doppelkabine.

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Alle dürfen eine Tonne zuladen und bis zu drei Tonnen an den Haken nehmen. Erstmals kann der 2,5-Liter-Diesel (143 PS) mit einer Fünfgang-Automatik kombiniert werden, Top-Motor bleibt der 3,0-Liter TDCi mit 156 PS. Die noble Wildtrak-Variante mit reichlich Chrom und Komplettausstattung ist weiter das Flaggschiff der Baureihe.

Focus RS in limitierter Auflage

Der schnellste Serienfocus aller Zeiten: Der RS rennt 263 km/h.

Eine ganz andere Spezies vertritt der Ford Focus RS, der auf dem Genfer Salon 2009 erstmals im endgültigen Serientrimm zu sehen ist. Der schnellste Serienfocus aller Zeiten rollt im Frühjahr zum überraschend günstigen Preis von 33.900 PS in limitierter Auflage zu den Händlern. Der rundum bespoilerte RS, der in 5,9 Sekunden die 100 km/h-Marke verbläst und 263 km/h rennen soll, kommt nur mit 1000 Exemplaren nach Deutschland. Beim Design wurde massiv vom Focus WRC abgekupfert. Grip-Garantie geben das um 40 Millimeter verbreiterte Fahrwerk samt Sperrdifferenzial, die satte 440 Newtonmeter Drehmoment aus 2,5 Litern Hubraum in den Asphalt brennen. Zur Ausstattung gehören unter anderem maßgeschneiderte RS-Schalensitze von Recaro, Einlagen im Carbon-Look und 19-Zöller.

Knauser-Modelle im Doppelpack

Sparsame Naturen bedient Ford mit den Econetic-Modellen. Der Focus machte bereits 2008 den Anfang, jetzt schieben die Kölner in Genf den Fiesta als Serienfahrzeug nach. War der Focus mit 4,3 Litern Diesel auf 100 Kilometern schon knausrig, soll der Fiesta Econetic mit 90 Diesel-PS sogar mit 3,7 Litern auskommen. Basis ist dabei stets der 1,6-Liter TDCi. Neu sind auch die "Individual-Pakete" für den Focus, mit denen Kunden den Kölner Kompakten in den Ausstattungslinien Ghia und Titanium aufpeppen können. Dazu gibt es auf Wunsch erstmals eine Rückfahrkamera, der 1,6-Liter-Diesel erfüllt künftig die Euro 5-Norm.

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