Ford Ka+ (2016): Vorstellung, Marktstart, Preis

Ford Ka+ (2016): Vorstellung

— 08.06.2016

Ein Plus für den Ka

Ford präsentiert die dritte Generation des Ka. Die ehemalige Knutschkugel wirkt künftig viel erwachsener, kommt mit fünf Türen und heißt Ka+!

Tatsächlich, der nächste Ford Ka kommt mit fünf Türen! Im Herbst 2016 feiert der neue Mini-Kölner als Ka+ Premiere, und er wird ein echtes Weltauto: Gebaut wird er in Indien, in Brasilien wird er bereits verkauft. Am Ende soll er auf der ganzen Welt erhältlich sein.
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Fahrbericht: Ford Ka+

Video: Ford Ka+ (2016)

Ka wird erwachsen

Weg ist der Schmollmund, verschwunden sind die Glupschaugen und der Hängehintern – der Ka+ hat sich mächtig herausgemacht. Ford rechnet bis 2017 damit, dass gut 400.000 Autos europaweit im "Sub-B-Segment" verkauft werden und möchte mit dem dritten Ka ein gutes Stück von diesem Kuchen herausfahren. "Sub-B", das heißt: Der Ka+ wird wachsen, von seinen derzeit 3,62 Metern auf 3.93 Meter. Der Einstieg in den Fond wird dank der neuen hinteren Türen auch deutlich komfortabler werden – die Konkurrenz hat es vorgemacht, auch der Renault Twingo ist nur noch als Fünftürer erhältlich.

Der neue Ka wird optisch dynamischer

Das Cockpit erinnert an den größeren Fiesta. Optional gibt es statt des Displays eine Handyhalterung.

Optisch tut sich ebenfalls was, Der Ka+ wirkt deutlich dynamischer als sein Vorgänger. Im Gesicht trägt der Ka+ künftig den zweigeteilten, trapezfömigen Markengrill, die Scheinwerfer sind schmaler geschnitten. Eine Charakterlinie zieht sich vom Kotflügel bis zum Heck mit seinen weiterhin groß dimensionierten, jedoch deutlich zackigere Leuchten. Ähnlichkeiten mit dem etwas größeren Fiesta kann der Stadtflitzer nicht verleugnen. Auch das Cockpit erinnert an den größeren Bruder. Für etwas Luxus im Kleinwagen sorgen das Radio mit DAB+, beheizbare Vordersitze, 15-Zoll-Alufelgen, ein Lederlenkrad – allerdings alles gegen Aufpreis. Eine integrierte Halterung fixiert Smartphones oder tragbare Navis, zudem sind 21 Ablagen für Krimskrams an Bord. Der Kofferraum fasst nun 270 Liter und damit 46 mehr als bisher.

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Ford Ka Concept (2014) Ford Ka Concept (2014) Ford Ka Concept (2014)

Zwei Benziner stehen zur Auswahl

Ab Herbst 2016 ist der Ka+ mit zwei Varianten des 1,2-Liter-Benziners im Angebot, zur Wahl stehen 70 und 85 PS. Der Einstiegspreis liegt bei 9990 Euro (70 PS), das sind rund 600 Euro mehr als bisher. Der stärkere Motor ist nur in den höheren Ausstattungen (ab 11.400 Euro) erhältlich. Das hat auch Auswirkungen auf den kommenden Fiesta: Dieser soll höher positioniert werden und mehr Premium-Charakter bekommen.

Ford Ka als Gebrauchter: Brauchbare Modelle ab 4200 Euro

Die aktuelle Generation des Ford Ka ist sehr rundlich gestaltet und kostet gebraucht ab gut 4200 Euro.

Unter der Karosserie des aktuellen Ka (seit 2009) steckt eigentlich ein Fiat 500/Panda. Den Antrieb übernimmt entweder ein 69 PS starker 1,2-Liter-Benziner oder ein 1,3-Liter-Diesel mit 75 PS (bis 2013) aus Italien. Seit 2010 gibt es serienmäßig ein Start-Stopp-System. Frühe Modelle mit rund 100.000 Kilometern Laufleistung gibt es schon ab rund 2500 Euro, doch Vorsicht: Die zweite Generation hat insbesondere Probleme an der Achsaufhängung und mit dem Motormanagement. Handbremse und Bremsscheiben rangieren beim TÜV-Report unter dem Durchschnitt. Hier heißt es: je jünger, desto besser. Vernünftige Modelle mit gut 75.000 Kilometern Laufleistung kosten im Schnitt ab 4200 Euro.
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