Ford Kuga Facelift (2016): Vorstellung

Ford Kuga Facelift (2016): Vorstellung

— 01.08.2016

Das kostet der geliftete Kuga

Trapezgrill, "SYNC 3"-Infotainment und ein neuer Diesel mit 120 PS: Anfang 2017 bekommt der Ford Kuga ein Facelift. Alle Details und Preise!

Video: Ford Kuga Facelift (2016)

Aufgepeppter Kuga

Nach vier Jahren bekommt der Ford Kuga eine gründliche Überarbeitung. Bestellbar ist das Kompakt-SUV ab sofort zu Preisen ab 23.300 Euro, Markteinführung ist Anfang 2017. Neben neu gestalteten Frontscheinwerfern (multifunktionale Xenon-Leuchten sind optional) und veränderten Rückleuchten bekommt der Kuga auch den großen trapezförmigen Kühlergrill anderer Ford-Modelle verpasst. Die Motorhaube wurde ebenfalls neu geformt und soll damit Fußgänger bei einem Aufprall besser schützen, außerdem gibt es zwei neue Außenfarben.
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Weniger Knöpfe, bessere Vernetzung

Das Cockpit gewinnt mit weniger Knöpfen und dem neuen "SYNC 3"-Infotainmentsystem.

Auch im Kuga-Cockpit macht Ford nun Schluss mit dem Knöpfchenchaos. Der Armaturenträger wurde gründlich entrümpelt, außerdem halten eine elektronische Handbremse und ein beheizbares Lenkrad Einzug. Das neu vorgestellte Infotainment "SYNC 3" mit acht Zoll großem Display kommt künftig auch im Kuga zum Einsatz. Gegenüber seinem Vorgänger rechnet es bis zu zehn Mal schneller, ist leichter bedienbar und kann mit einem Knopfdruck auch Befehle wie "Ich will einen Kaffee" in eine Routenanweisung umsetzen. SYNC 3 beherrscht auch Apple CarPlay und Android Auto: Wichtige Funktionen des Smartphones werden in großen Kacheln auf dem Bildschirm im Cockpit dargestellt, zudem lässt sich die Sprachsteuerung auch auf das Telefon anwenden.

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Ein 1,5-Liter-Diesel ersetzt das Zweiliter-Triebwerk

Neue Rückleuchten strahlen künftig am Heck des Ford Kuga.

Ein 120 PS starker 1,5-Liter-Diesel ersetzt das bisherige Zweiliter-Triebwerk mit gleicher Leistung. Der Verbrauch des Downsizing-Motors soll laut Ford bei 4,4 Litern liegen (Allrad: 5,2 Liter). Ebenfalls erhältlich: ein 1,5-Liter-Diesel mit 180 PS sowie ein 1,5-Liter-Benziner mit 120, 150 oder 182 PS. Bei den Sicherheits- und Komfortoptionen bietet Ford künftig im Kuga einen Einparkassistenten an, der selbstständig in Parklücken lenkt. Ein Auspark-Assistent warnt vor kreuzendem Verkehr hinter dem Auto, die automatische Bremsfunktion Active City Stop wurde verbessert. Durch das MyKey-Schlüsselsystem lässt sich ein Zweitschlüssel so programmieren, dass beispielsweise die Höchstgeschwindigkeit begrenzt wird oder sich wichtige Sicherheitssysteme nicht deaktivieren lassen – praktisch für Eltern von Fahranfängern.

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Ausstattungen und Preise

Unverändert startet das Basismodell "Trend" bei 23.300 Euro. CD-Radio, Tempomat und schlüsselfreies Starten sind hier schon inklusive. Die Linie "Business" bietet zu Preisen ab 26.200 Euro unter anderem Zweizonen-Klima, Parkpiepser hinten, SYNC 3 mit Achtzoll-Touchscreen, LED-Tagfahrlicht und Dachreling. Für 28.250 Euro gibt es die Ausstattung "Titanium", unter anderem mit Regensensor und Licht-Assistent. Neu ist die ST-Line (bestellbar im Laufe des Jahres 2016): Sie kann mit allen Motorisierungen außer dem Basis-Benziner kombiniert werden. Serie ist hier ein Sportfahrwerk, das die Karosserie um zehn Millimeter absenkt. Dazu kommt die ST-Linie mit einem speziellen Bodykit und Leichtmetallrädern. Preis: ab 30.600 Euro. Topmodell ist der Kuga Vignale (ab 34.650 Euro), der ein spezielles Stylingkit mit Wabenoptik im Kühlergrill, speziellen Lackierungen und Lederausstattung erhält.

Ford Kuga Facelift (2016): Vorstellung

Als Gebrauchter fast makellos

Die aktuelle Generation des Kuga wird seit 2012 gebaut und kostet gebraucht rund 14.000 Euro.

Ab rund 10.000 Euro kostet ein gebrauchter Kuga. Neuere Exemplare der zweiten Generation (ab 2012) kosten ab gut 14.000 Euro mit 100.000 Kilometern auf dem Tacho. Wobei auch höhere Laufleistungen im Regelfall kein großes Problem darstellen: Der Kuga gab sich im Dauertest von AUTO BILD als solider Begleiter mit nur kleinen Macken. Zwei Radlager quittierten den Dienst, teils entlud sich die Batterie durch nicht korrekt abgeschaltete Steuergerate. Ab und zu wird bei der Hauptuntersuchung Ölverlust bemängelt, Fahrwerk und Bremsen sind meist tadellos.
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Stichworte:

Allradantrieb SUV

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