Mobile Integration von Ford

Ford mit neuem Bedienkonzept

— 26.06.2008

Mobil integriert

Ford will das Autofahren sicherer machen, indem mobile Endgeräte wie Navigationssysteme direkt über das Fahrzeug gesteuert werden. Der Fahrer wird so weniger abgelenkt.

Mobile Endgeräte wie Mobiltelefone oder portable Navigationsysteme sollen künftig über Knöpfe zum Beispiel am Lenkrad oder an Displays im Auto gesteuert werden, um den Fahrer weniger vom Verkehr abzulenken. Ein entsprechendes Bedienkonzept zur Nutzung mobiler Endgeräte im Pkw hat Ford im Rahmen der Forschungsinitiative "Aktiv" (Adaptive und Kooperative Technologien für den Intelligenten Verkehr) vorgestellt. Die Integration mobiler Geräte ins Fahrzeug ermöglicht die Nutzung der so genannten Mensch-Maschine-Schnittstellen des Autos wie Displays oder Bedienknöpfe, um Navi oder Handy quasi fernzusteuern. Ein weiterer Schritt zur optimalen Bedienung ist die Sprachsteuerung, die noch weniger Ablenkung vom Verkehr garantiert. Die Anbindung einer mobilen Navigation ans Auto hat laut Ford außerdem den Vorteil, dass Verkehrs- und weitere Informationen aus dem Fahrzeug zur Optimierung der Routenführung genutzt werden. Die Anbindung der mobilen Endgeräte erfolgt über Bluetooth. Im Rahmen von "Aktiv" werden auch alternative Übertragungsverfahren für Verkehrsinformationen genutzt, beispielsweise Fahrzeug-zu-Fahrzeug- und Infrastruktur-zu-Fahrzeug-Kommunikation. So kann der Fahrer zum Beispiel vor Hindernissen oder glatten Straßen gewarnt werden, bevor er die entsprechende Stelle passiert.

Neben Ford sind 28 weitere Unternehmen und Institutionen an der Forschungsinitiative beteiligt, darunter die Autobauer Audi, BMW, Mercedes, MAN Nutzfahrzeuge, Opel und Volkswagen. Mit dem Einsatz der neuen Technologien rechnet Ford ab 2010.

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