Bilder zum Ford Fusion: Detroit Auto Show 2012

Ford Mondeo/Fusion: Detroit Auto Show 2012

— 09.01.2012

Das ist der neue Mondeo

Ford präsentiert in Detroit seine neue Mittelklasse Fusion. Er kommt 2013 als Mondeo zu uns. Ein Grund mehr, genau hinzuschauen. Hier sind die ersten Bilder.

Ein neuer Fusion bedeutet für Ford in den USA immer eine besondere Herausforderung. Denn neben dem Pick-up F-150 ist der Fusion so etwas wie das Brot- und Butterauto der Amis. Und auf der Detroit Auto Show 2012 (9. bis 22. Januar) wächst die Bedeutung der Mittelklasse sogar noch, denn der Fusion wird zum Weltauto und kommt 2013 fast unverändert auch zu uns nach Europa. Ein Grund, genau hinzuschauen. Der Fusion wird groß, 4,87 Meter Länge und ein Radstand von 2,85 Metern garantieren Platz satt. Dagegen scheint der Kofferraum mit 436 Litern Volumen eher klein. Die flache Linie nimmt Anleihen bei der Studie Evos, wobei der Fusion natürlich auf Schnickschnack wie Flügeltüren verzichtet.

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Innen geht es geräumlich zu, der Hybrid hat eigene Instrumente rechts von Tacho und Drehzahlmesser.

Die schmalen Scheinwerfer rahmen den typischen Hectagon-Grill ein und sind weit nach hinten gezogen, das streckt die Linie des 1,49 Meter hohen Fusion zusätzlich. Die Heckleuchten in LED-Technik geraten eher schlicht und erinnern stark an den aktuellen Mondeo. Die Motorenpalette – allesamt Vierzylinder – reicht von einem 1,6-Liter-EcoBoost-Benziner (179 PS) über einen 2,0-Liter-EcoBoost (237 PS) bis zu einem 2,5-Liter-Benziner ohne Turbo (170 PS). Generell regelt in den USA eine Sechsgangautomatik den Kraftfluss, im Top-Motor schaltet das Doppelkupplungs-Getriebe Powershift. Hinzu kommen automatische Start-Stopp-Systeme, die Wahl zwischen Front- und Allradantrieb sowie für Europa Schalt- und Automatikgetriebe mit sechs Vorwärtsgängen. Und natürlich Diesel, die nach wie vor aus der Kooperation mit PSA stammen.

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Besonders spannend sind die Hybridvarianten des Fusion: Im Fusion Hybrid werkelt ein neuer 2,0-Liter-Benziner gemeinsam mit einem E-Motor, der künftig von Lithium-Ionen-Akkus gespeist wird. Die rein elektrische Reichweite soll auf 100 Kilometer steigen (vorher 76 km), der Verbrauch um fünf Liter liegen. Gemeinsam bringen es beide Aggregate auf circa 185 PS. Noch effizienter bei identischer Leistung soll der Fusion als Plug-in-Hybrid fahren, wenn er im Herbst 2012 in den Handel kommt. Mit vollen Akkus soll er sich mit gut vier Litern auf 100 Kilometern begnügen. Diese Werte sind allerdings vorläufig und noch nicht in Stein gemeißelt. Klar ist aber, dass mindestens eine Hybridvariante auch nach Europa kommt. Dazu hat Ford dem Fusion die volle Packung an Assistenzsystemen (kennen wir aus dem Focus und dem aktuellen Mondeo) spendiert und das SYNC-Kommunikations- und Entertainment-System verbaut.

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